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Website-Relaunch: Statt eines großen Sprungs lieber viele kleine Schritte


Noch heute planen Marketer alle paar Jahre einen großen Budget-Block für den Website-Relaunch ein. Meist wird dabei dabei vieles grundlegend angepasst und der Markenauftritt auf den neuesten Stand gebracht – man will 'State of the Art' sein. Und die Nutzer sollen gestalterisch und konzeptionell zeitgemäß abgeholt werden. Aber ist dafür ein Komplettumbau von Marken-Websites alle drei Jahre der richtige Weg?

Früher, als es vor allem darum ging, das Branding digital überzeugend und pixelgenau abzubilden, war dieser Weg in Ordnung. Heute, in Zeiten kleiner Displays, muss jeder Pixel, jeder Content, jede Funktion auf harte KPIs einzahlen und eben auch häufiger optimiert werden. Wären nicht drei oder gar zwölf kleine Relaunchs jedes Jahr besser? Auch steht die Website nicht mehr alleine für sich, sondern ist Teil einer hochdynamischen Content-Marketing-Maschinerie, die sich über viele Kanäle und Touchpoints erstreckt. Auch hier sind kontinuierliche, kleinere Neuerungen besser, als sich lange Zeit auf dem Status quo auszuruhen.

Vieles funktioniert und sollte nicht verworfen werden

Die führenden Digitalplattformen und Softwareanbieter arbeiten schon lange so: Netflix, Amazon, Microsoft, Spotify – sie alle analysieren, testen und verändern in kleinen Schritten. Markenverantwortliche sollten deshalb ihr Bestreben ad acta legen, digital irgendetwas komplett Neues zu präsentieren. Dabei wird nämlich oftmals weggeworfen, was bei genauerer Analyse exzellent funktioniert hat – auch wenn es einige wenige Ausnahmen gibt, wie etwa einst Coke oder letztes Jahr BMW, die ihre produkt-orientierte Markenplattform auf einen Schlag zur Themenplattform umgebaut haben und auch die Organisation dahinter komplett umkrempelten. Oder Marken, die ihre Brand-Website zur Vertriebsplattform machen. Aber das sind Ausnahmen.

Wie genau Marketer und Website-Verantwortliche vorgehen sollten und warum es gilt, einfacher, individueller und vernetzter zu werden, lesen markenartikel-Abonnenten im vollständigen Gastbeitrag von Nico Zorn und Christian Schmidt, beide Netzkern AG, in markenartikel 8/2019. Zur Bestellung geht es hier. Den Inhalt finden Sie hier.



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(vg) 14.08.2019