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Wie deutsche Unternehmen IoT-Plattformen und Projekte umsetzen und betreiben

Für 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind Internet-of-Things-Projekte derzeit ein relevantes Thema. Mehr als zwei Drittel der IT-Entscheider gehen davon aus, dass sich ihre Kernprodukte und ihr Portfolio durch das Internet of Things (IoT) grundlegend ändern. Lediglich 29 Prozent sind überzeugt, dass es der technologische Wandel keine offensichtlichen Veränderungen mit sich bringt. Das ist ein Ergebnis der Studie IoT - Make or Buy von Crisp Research, die in Zusammenarbeit mit Lufthansa Industry Solutions erstellt wurde, und an der 129 Entscheider aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen teilgenommen haben.

Die Studie von Crisp Research beschäftigt sich insbesondere mit der Frage nach der Motivation für die IoT-Bemühungen der Unternehmen und der richtigen Eintrittsstrategie. Die Optimierung von Abläufen und Prozessen sowie der Aufbau des Portfolios für neue Geschäfts- und Umsatzpotenziale sind demnach die Haupttreiber für die Umsetzung von IoT-Projekten in deutschen Unternehmen. Das Vorgehensmodell 'Buy and Create IoT' wird von mehr als 50 Prozent der befragten Entscheider als zukünftige Strategie bevorzugt: Unternehmen setzen auf gängige Standards und Lösungen, verantworten die Differenzierung der Plattformen aber selbst.

IoT for everyone

Fast die Hälfte der befragten Unternehmen generieren mit IoT-basierten Lösungen neue digitale Umsätze. Gut 70 Prozent setzen heute schon IoT-Projekte um. Dennoch haben nur 17 Prozent aller Unternehmen schon länger als drei Jahre Erfahrung. Über 60 Prozent des Budgets für IoT-Projekte kommt nicht unmittelbar aus der IT. Damit ist IoT auch monetär ein interdisziplinäres Projekt.

Bei der Umsetzung von IoT-Projekten geht es für die meisten Unternehmen (69 Prozent) in einem ersten Schritt um eine Optimierung bzw. Weiterentwicklung bestehender Produkte. 49 Prozent geben an, neue Produkte im Rahmen ihrer IoT-Projekte zu entwickeln. Nicht selten werden zunächst bekannte Produkte und Problemfelder fokussiert, um erst in einem zweiten Schritt eine Erneuerung anzustreben.

Respekt vor Internetgiganten und Start-ups

Die Vielzahl an Herausforderungen und der Mangel an Erfahrung mit den neuen IoT-Geschäftsmodellen, lässt auch führende Unternehmen Respekt vor den neuen digitalen Wettbewerbern haben. Sie sehen vor allem Internetunternehmen und Start-ups als ihre zentralen Wettbewerber im IoT-Business

Die Studie finden Sie hier.



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(vg) 15.08.2019