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Vorstandsvorsitzende im Mittelstand bleiben länger als bei DAX-Konzernen

Im Mittelstand sitzen die Vorstandsvorsitzenden mit durchschnittlich 14,8 Jahren eher ausdauernd auf dem Chefsessel. Und damit deutlich länger als ihr Pendant aus den DAX-Konzernen: Hier bleiben die CEOs durchschnittlich nur 4,9 Jahre in ihrer Position. Das zeigt eine Analyse des Personaldienstleisters Robert Half, der die Lebensläufe von Geschäftsführern der verschiedenen Unternehmen verglichen hat.

Akademiker haben die besten Aussichten

Karriere im Mittelstand macht, wer mindestens einen (Fach-)Hochschulabschluss in der Tasche hat. Nur sieben Prozent der mittelständischen CEOs haben eine Ausbildung gemacht, alle anderen können einen Master (5 %), ein Diplom (53 %), eine Promotion (33 %) oder eine Habilitation (2 %) vorweisen.

Im DAX-Unternehmen geht nichts ohne ein Studium: Keiner der CEOs ist ohne Studienabschluss. 46,7 Prozent von ihnen haben zudem eine Promotion.

Karriere wird im Unternehmen gemacht

Knapp einem Viertel der CEOs in mittelständischen Unternehmen gelingt der Sprung an die Spitze bereits vor Vollendung des 30. Lebensjahres. Im Durchschnitt vollziehen sie diesen Karriereschritt aber im Alter von 36,4 Jahren. Und ein Großteil geht ihn intern: 62 Prozent wurden aus den eigenen Reihen befördert.

Dies ist eine der Gemeinsamkeiten zu CEOs in DAX-Unternehmen: Hier waren sogar 77 Prozent bereits im Unternehmen tätig, bevor sie auf die Geschäftsführerposition vorrückten.

Der Weg zum CEO führt über den Finance-Bereich

Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Weg an die Spitze: Vorstandsvorsitzender wird man am ehesten über eine Karriere im Finance-Bereich. Im Mittelstand waren hier 33 Prozent vor ihrer CEO-Position tätig. In den DAX-Unternehmen hatten rund 27 Prozent Erfahrungen im Finanzwesen gesammelt, bevor sie CEO wurden. 



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(vg) 06.11.2019