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Wollermann bei Otto für Corporate Responsibility zuständig, Klimaneutralität bis 2030 angestrebt


Tobias Wollermann verantwortet Corporate Responsibility der Otto Group (Foto: Otto Group)

Bei der Hamburger Otto Group übernimmt Dr. Tobias Wollermann zum 1. März 2020 die Leitung des Direktionsbereichs Corporate Responsibility. Der 44-Jährige ist seit 1. Oktober 2008 Geschäftsführer des von der Otto Group mitbegründeten Musikprojekts The Young ClassX. Der Manager, der u.a. am Aufbau der Popakademie Baden-Württemberg beteiligt war, hat beim Otto-Konzern seit Oktober 2009 den Bereich Unternehmens- und Kulturentwicklung beraten und die Unternehmensgruppe im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI vertreten, deren Mitglied im Gesamtvorstand er ist. An der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg hat er eine Honorarprofessur inne.

Wollermann folgt auf den langjährigen Group Vice President Dr. Johannes Merck. Der 62-Jährige trat 1989 als PR-Manager in die Unternehmensgruppe ein und begann unter der Führung von Prof. Dr. Michael Otto bereits 1990 damit, ein CR-Management aufzubauen. Seit 1997 verantwortet er den Direktionsbereich. Merck wechselt nun auf eigenen Wunsch in eine beratende Funktion innerhalb des Handels- und Dienstleistungskonzern und soll sich als Advisor weiter um spezielle Belange im Direktionsbereich und vor allem um die Vernetzung und Wirksamkeit des gesellschaftspolitischen Engagements der Otto Group und der Familie Otto kümmern. Er bleibt Geschäftsführer der Umweltstiftung Michael Otto.

Otto Group verpflichtet sich zu Klimaneutralität bis 2030

Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern kündigte zudem an, durch konkrete Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung von CO2-Emissionen in den Kernprozessen bis 2030 klimaneutral werden zu wollen. Gängige CO2-Kompensation sieht die Otto Group dabei als notwendiges, aber letztes Mittel der Wahl bei der Zielerreichung.

"Wir handeln konsequent nach dem Prinzip ‚Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren‘ und sehen CO2-Kompensation aus Klimaschutz- und Kostensicht dabei immer als das letzte Mittel beim Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele", betont Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group.

Um unter anderem das Ziel Klimaneutralität zu erreichen, will der Konzern ab 2021 eine neue CR-Strategie auf den Weg bringen, die konkrete Maßnahmen zur weiteren Reduzierung von CO2-Emissionen enthalten soll.

Pläne zur Erreichung der Klimaneutralität

Konkret will Otto an den eigenen Standorten die CO2-Einsparmaßnahmen durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energieanlagen oder die Erhöhung der Energieeffizienz mit Blockheizkraftwerken, neuer Beleuchtung und Klimatechnik vorantreiben. Bei Beschaffungs- und Distributionstransporten will der Konzern durch die weitere Reduzierung der Luftfracht und den Shift auf klimafreundlichere Transportmodi CO2-Emissionen einsparen. Des Weiteren setzt der Konzern auf der Letzten Meile verstärkt auf den Einsatz von Elektromobilität.

Zusätzliches CO2-Einsparpotenzial sieht die Gruppe im Bereich Mitarbeitermobilität durch die vermehrte Nutzung der Bahn anstelle des Flugzeugs bei Dienstreisen, durch technische Effizienzgewinne bei Fuhrpark- und Dienstfahrzeugen sowie durch einen Shift zu Elektromobilität. Im Rahmen der neuen CR-Strategie wird die Otto Group zudem verstärkt auf ausgelagerte externe IT-Dienstleister, Cloudanbieter und Rechenzentren einwirken, teilte das Unternehmen mit.



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(vg) 18.02.2020



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