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Expats-Studie: Deutschland nur Mittelfeld; Taiwan, Vietnam und Portugal sind top

Zum sechsten Mal in Folge hat das Expats-Portal InterNations die Ergebnisse der jährlichen 'Expat Insider Studie' veröffentlicht. Mit über 20.000 Teilnehmern handelt es sich nach eigenen Angaben um eine der größten Umfragen zum Leben und Arbeiten im Ausland, die das Expat-Leben in 64 Ländern rund um die Welt vergleicht. Die Studie untersucht die Zufriedenheit der Expats mit der Lebensqualität, der Eingewöhnung im Gastland, dem Arbeitsleben, persönlichen Finanzen, Lebenshaltungskosten und dem Familienleben im jeweiligen Aufenthaltsland. 
 
In diesjährigen Studie landet Deutschland auf dem 33. Platz von 64 Ländern. Expats sind mit ihrem Berufsleben überaus zufrieden (4. Platz), aber zum dritten Mal in Folge gehört Deutschland zu den zehn Ländern, in denen Expats die Eingewöhnung weltweit am schwersten fällt (60.).

Hingegen erfreuen sich Taiwan (1. Platz), Vietnam (2.) und Portugal (3.) großer Beliebtheit: Sie schneiden insbesondere bei den persönlichen Finanzen und der Eingewöhnung im Gastland hervorragend ab. Während Expats in Taiwan und Portugal auch mit der Lebensqualität sehr zufrieden sind, schätzen die Studienteilnehmer in Vietnam vor allem das Arbeitsleben. 

Nach Taiwan, Vietnam und Portugal sind Mexiko, Spanien, Singapur, Bahrain, Ecuador, Malaysia und Tschechien 2019 bei Expats am beliebtesten.

Am unteren Ende des Gesamtrankings liegen dagegen Kuwait (64. von 64), Italien (63.) und Nigeria (62.). Während Expats in Kuwait die Eingewöhnung besonders schwer fällt, bekommt Italien die weltweit schlechtesten Beurteilungen für das Arbeiten im Ausland, und Nigeria weist die niedrigste Lebensqualität für Expats auf.

Zusammen mit Kuwait, Italien und Nigeria sind Brasilien, die Türkei, Indien, Großbritannien, Griechenland, Russland und Südkorea die am schlechtesten bewerteten Länder. 




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(tor) 06.09.2019