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Freie Erfinder: Maschinenbauer, bayerisch, weiblich

Freie Erfinder in Deutschland melden häufig Patente im Bereich Maschinenbau an. Das zeigt eine Analyse hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), München. Von den mehr als 2.800 Anmeldungen der nicht an ein Unternehmen oder eine Institution gebundenen Erfinder ließen sich 2018 gut 40 Prozent dem Maschinenbau zuordnen. Damit ist der Sektor wie bei der Gesamtheit aller Anmeldungen beim DPMA das häufigste Betätigungsfeld. Knapp 14 Prozent kamen aus dem Bereich Instrumente, etwa elf Prozent aus der Elektrotechnik, zehn Prozent aus der Chemie. Jede vierte Patentanmeldung der freien Erfinder ließ sich dem Sektor Sonstige Gebiete zuordnen, in dem unter anderem Möbel, Spiele und sonstige Konsumgüter zusammengefasst sind.

698 Anmeldungen aus der Gruppe der freien Erfinder stammen aus Bayern. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen in der Rangliste der Bundesländer Nordrhein-Westfalen (561) und Baden-Württemberg (555).

Zudem ergab die Analyse, dass sich unter den freien Erfindern etwas häufiger Frauen befinden als unter der Gesamtheit aller deutschen Erfinder – wenngleich der Frauenanteil auch in dieser Gruppe äußerst gering ist. Bei den ungebundenen Erfindern lag der Frauenanteil 2018 bei 7,1 Prozent, bei allen Anmeldungen nur bei 5,8 Prozent.

Über die Auswertung

Als Anmeldungen freier Erfinder wertet das DPMA Einreichungen, in deren Unterlagen ein und dieselbe Person als Anmelder und Erfinder eingetragen ist. Bei Einreichungen aus der Industrie oder der Wissenschaft ist dagegen in der Regel der jeweilige Arbeitgeber als Anmelder angegeben. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Patentanmeldungen mit Anmelder-Erfinder-Identität immer weiter zurückgegangen. Von 2017 auf 2018 betrug der Rückgang rund acht Prozent.



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(vg) 15.10.2019