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Datensicherheit: Vertrauen der Nutzer steigt leicht


Datensicherheit im Internet hatte in den vergangenen Jahren massiv an Vertrauen eingebüßt. Inzwischen geht der Trend jedoch wieder in die andere Richtung: Immerhin ein gutes Viertel der Internetnutzer (27 Prozent) meint derzeit, dass seine persönlichen Daten im Internet sicher sind. Im Vorjahr waren es 23 Prozent und im Jahr 2014 sagte dies sogar nur jeder siebte Internetnutzer (13 Prozent). Die große Mehrheit der Onliner (72 Prozent) findet aber weiterhin, dass ihre persönlichen Daten im Internet nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Internetnutzern in Deutschland.

Vertrauen in Staat und Behörden nur durchschnittlich

Das meiste Vertrauen beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet genießen E-Mail-Anbieter und Banken. Mehr als jeder zweite Internetnutzer (55 Prozent bzw. 54 Prozent) vertraut ihnen jeweils stark bzw. sehr stark. Knapp dahinter rangieren Internetanbieter, 50 Prozent sprechen ihnen das Vertrauen aus. Zwei von fünf sehen ihre Daten bei neuen Zahlungsdienstleistern (42 Prozent) und Online-Händlern (41 Prozent) in guten Händen.

Kritischer sehen Internetnutzer den Umgang mit persönlichen Daten bei Staat und Behörden: Nur etwas mehr als jeder Vierte (28 Prozent) gesteht dem Staat ein hohes Vertrauen zu. Mit 26 Prozent liegt die allgemeine Wirtschaft nahezu gleichauf. Abgeschlagen sind aus Sicht der Onliner die sozialen Netzwerke: Nur 17 Prozent bringen ihnen starkes oder sehr starkes Vertrauen beim Umgang mit persönlichen Daten entgegen.




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(tor) 17.10.2019