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Domain-Schutz steht bei vielen Unternehmen nicht an erster Stelle

Markenunternehmen reagieren auf die zunehmenden Bedrohungen durch Cyber-Kriminalität. So haben bereits 38 Prozent der vom Markenschutzlösungsanbieter MarkMonitor für einen globalen Forschungsbericht Befragten aus diesem Grund ihre Domain-Strategie verändert oder sind im Begriff sie zu ändern. 18 Prozent der Marketingverantwortlichen geben zudem an, dass ihre Domains schon einmal von einem Cyberangriff betroffen waren.

Trotzdem steht die Sicherheit beim Domain-Management laut der Umfrage für Verantwortliche nur auf Platz zwei. Noch wichtiger ist ihnen, den Web-Traffic zu maximieren. Für 62 Prozent der Marketingspezialisten ist die Markteinführung von neuen Produkten und Dienstleistungen das Hauptmotiv für eine Domain-Registration-Strategie. Nur 23 Prozent wollen damit auch Markenmissbrauch eindämmen.

DSGVO und Brexit beeinflussen Domain-Strategien von Unternehmen

Die MarkMonitor-Studie zeigt auch: Bei fast sechs von zehn Marketingexperten (58 Prozent) hat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Auswirkungen auf die Art und Weise, wie sie mit Domain-Management und -Sicherheit umgehen. Fast ein Drittel (31 Prozent) bestätigen den gleichen Effekt für den Brexit.

Marketing-, IT- und Rechtsabteilung müssen zusammenarbeiten

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Viele Unternehmen verfolgen beim Domain-Management einen isolierten Ansatz und legen die Verantwortung in die Hände von nur einem Unternehmensbereich. Manchmal ist sogar nur ein einziger Mitarbeiter zuständig. 46 Prozent der befragten IT- und IT Security-Spezialisten geben an, dass ihre Abteilung allein für das Domain-Management verantwortlich ist. Die Rechtsabteilung ist bei 16 Prozent allein zuständig. Lediglich 13 Prozent der Markenunternehmen verfolgen hingegen einen kombinierten Ansatz.

Die Studie wurde von MarkMonitor in Auftrag gegeben und vom Forschungsinstitut Vitreous World durchgeführt. Bei den Befragten handelt es sich um eine Stichprobe von 700 Marketing-, Rechts- und IT-Entscheidern aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Deutschland und Italien. Die Interviews wurden im April 2019 online durchgeführt. Die Studie finden Sie hier.



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(vg) 20.11.2019