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Hochschulen fehlen häufig noch Drittmittel aus der Wirtschaft

Sachsen ist mit Abstand Spitzenreiter im aktuellen Ländercheck 'Innovationsmotor Hochschule', für den der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung verantwortlich zeigen. Insgesamt schneiden in der Untersuchung vor allem ostdeutsche Bundesländer bei Innovationsförderwettbewerben und Patentanmeldungen überdurchschnittlich gut ab. Allerdings fehlen häufig noch Drittmittel aus der Wirtschaft.

Im Bundesländervergleich gelten die Hochschulen in Sachsen als am innovationsfreudigsten: Die Hochschulen dort werben in den unterschiedlichen Förderprogrammen hohe Summen ein. Auch bei den von Hochschulen angemeldeten Patenten liegt das Land klar vorn. Niedersachsen und Thüringen folgen. Sachsen-Anhalt hat die Spitzengruppe knapp verfehlt.
 
Der Staat unterstützt die Innovationsorientierung der Hochschulen in ganz Deutschland mit einer Reihe von Maßnahmen und Förderprogrammen. Zwischen 2013 und 2018 flossen insgesamt 2,3 Milliarden Euro an die Hochschulen. Der Ländercheck 'Innovationsmotor Hochschule' stellt dar, welche Bundesländer in der Innovationsorientierung der Hochschulen am stärksten aufgestellt sind. Für die Bewertung wurden zwölf Indikatoren definiert in den Bausteinen Erfolge bei entsprechenden Förderprogrammen und eigene Innovationsbeiträge wie Patente und Co-Publikationen.
 
Hochschulen in Bayern sind demnach führend bei Forschungskooperationen mit der Wirtschaft gemessen am Anteil von Co-Publikationen. Ansonsten liegt der Freistaat ebenso wie Baden-Württemberg trotz starken wirtschaftlichen Umfelds eher im Mittelfeld der Bewertungen. Große Erfolge bei den innovationsorientierten Förderwettbewerben zeigen sich hier nicht. In der Schlussgruppe der Gesamtbewertung liegen Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Hamburg und Brandenburg.
 




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(tor) 18.12.2019