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Cybersicherheit: Stärkeres Eingreifen der Politik gefordert

75 Prozent der deutschen Entscheider für Cybersicherheit fordern die Politik zu stärkerem Eingreifen auf und wünschen sich, dass digitale Sicherheit noch stärker als bislang von den politischen Institutionen geregelt wird. Das ist ein Ergebnis des Command Control Cybersecurity Index 2020, für den im Auftrag der Command Control 300 deutsche Entscheider befragt wurden. Passend zu dieser Forderung sind 71 Prozent der Entscheider der Meinung, dass gesetzliche Rahmenbedingungen wie die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) es ihrem Unternehmen einfacher machen, Cybersicherheit zu gewährleisten.

"Dabei gibt es unter den Entscheidern aber eine Ambivalenz. Denn die Regelungen bieten zwar Orientierung, sind bei Verstößen teilweise aber auch mit empfindlichen Strafen verbunden", so Katharina Keupp, Projektleiterin der Command Control. So empfinden 64 Prozent der Befragten staatliche Sanktionen als eine der größten Bedrohungen für ihre Organisation im Zusammenhang mit Cybersicherheit. In Unternehmen, die im Bereich kritischer Infrastrukturen tätig sind, bei deren Beeinträchtigung also mit erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen dramatischen Folgen zu rechnen ist, trifft das sogar auf 71 Prozent der Befragten zu.

Command Control Cybersecurity-Index 2020

Für den Command Control Cybersecurity-Index wurden im Sommer 2019 insgesamt 300 Fach- und Führungskräfte in Deutschland über ein Marktforschungsinstitut befragt, die als Allein- oder Mitentscheider für digitale Sicherheit zuständig sind.

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(vg) 30.01.2020



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