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Handel, Medien & Werbung
13.02.2018

Paid Content: Forscher erwarten Umsatzsteigerung

Musik und Filme rangieren beim Paid Content weit vor Fachinformationen und News (Foto: Hochschule Fresenius / DCI Institut)

Zum dritten Mal haben die Hochschule Fresenius und das DCI Institut in Hamburg die Studie 'Paid Content in Deutschland' durchgeführt, um den tatsächlichen Kauf digitaler Inhalte im Internet zu untersuchen. Für die Ausgabe 2017 gaben 3.266 Personen online im Januar 2018 Auskunft.

Demnach werden über 70 Prozent sicher weiterhin digitale Inhalte kostenpflichtig nutzen, acht Prozent aller Internet-User planen dies für 2018 und nur sechs Prozent der im Jahr 2017 aktiven Käufer wollen sicher nicht mehr kaufen. Daher gehen die Studienmacher davon aus, dass 2018 sowohl die Anzahl der Käufer als auch die Umsätze wieder steigen werden.

News von Spiegel und Bild bei älteren Nutzern beliebt

Weitere Erkenntnisse der Umfrage ergaben sich für die einzelnen Segmente, für das Nutzeralter, Kaufoptionen und Zahlungsmittel: Filme, Musik und Games erwiesen sich als nutzungs- und umsatzstärkste Segmente, vor allem in den jüngeren Nutzergruppen. Fast jeder zweite Paid-Content-User bis 34 Jahre nutzt mindestens ein kostenpflichtiges Angebot aus diesen drei Segmenten. Die Käufe in den Nutzergruppen ab 55 Jahren haben dagegen – im Gegensatz zum Vorjahr - deutlich abgenommen haben. Diese Zielgruppe gibt kaum Geld für Musik aus, sondern vielmehr für Fachinformationen und Newsinhalte, etwa von Spiegel und Bild – auch wenn unter ihnen die unzufriedensten Käufer zu fnden sind.

Abonnenten-Modelle wurden 2017 deutlich häufiger als Kaufoption angenommen als noch vor einem Jahr, wobei Plattformen wie Netflix und Spotify zu den beliebtesten Paid-Content-Angeboten gehören. Insgesamt stiegen die Ausgaben pro Monat im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an, und auch immer mehr Käufer geben regelmäßig Geld für digitale Inhalte aus. Bei den Zahlungsmitteln landete Paypal laut der Fresenius-Hochschule auch 2017 wieder auf dem ersten Platz, während Bitcoin mit 3,6 Prozent eher selten als Zahlungsmittel verwendet wird.

 

(sl)