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Medien & Werbung
25.01.2018

Sichtbarkeitswerte von Bannern und Video Ads gesunken

Nach einer kontinuierlichen Steigerung in den vorherigen Quartalen sind die Sichtbarkeitswerte von Bannern und Video Ads dem deutschen Online-Werbemarkt im vierten Quartal gesunken (Quelle: Meetrics)

Die Sichtbarkeitswerte von Bannern und Video Ads auf dem deutschen Online-Werbemarkt sind im vierten Quartal gesunken. Dies zeigt die Analyse des Ad-Verification-Anbieters Meetrics, Berlin. Im Vergleich zum dritten Quartal 2017 sind die Sichtbarkeitsraten für Display-Werbekampagnen um drei Prozentpunkte gesunken und liegen somit in Deutschland aktuell bei 55 Prozent. Der Grund für den Rückgang der Viewability-Rate sei das hohe Werbeaufkommen.

Im Vergleich der größten europäischen Märkte liegt Deutschland (55 Prozent) bei den Sichtbarkeitsraten für Display-Werbung momentan unter dem internationalen Mittelwert von 62 Prozent. Spitzenreiter bei der Sichtbarkeit ist Österreich mit 67 Prozent.

Auch Sichtbarkeitswerte von Video Ads sinken

Die für den deutschen Markt erhobenen Viewability-Raten für Video Ads befinden sich mit 75 Prozent erneut auf höherem Niveau als Display Ads. Dennoch verzeichnen auch Videos Ads im Vergleich zum dritten Quartal einen fünfprozentigen Rückgang.

In den vierteljährlichen Reportings gibt Meetrics einen Überblick zu Sichtbarkeitsraten und durchschnittlichen Sichtbarkeitsdauern. Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie 50/1 des IAB und des Media Rating Councils (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung 50/2, d.h. das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens zwei Sekunden sichtbar geworden sein.

(vg)