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Medien & Werbung
12.02.2019

Influencer Marketing: "Wildwest ist vorbei"

Marlis Jahnke spricht im Interview über Influencer Marketing (Foto: Inpromo)

"Das hört nicht auf, das fängt jetzt erst richtig an" – so verspricht es Marlis Jahnke mit Blick auf das Thema Influencer Marketing. Jahnke ist Inhaberin der 1999 gegründeten Digital-Agentur Inpromo GmbH mit Sitz in Hamburg. 2014 launchte sie die Full-Service-Plattform für Influencer Marketing HashtagLove.

Die 16 Beschäftigten betreuen die Kunden aus den Bereichen Food (z.B. Allos Bioprodukte mit Cupper Teas und Tartex), Living (z.B. Schlaraffia) und Entertainment (z.B. Warner Music, Paramount Pictures) sowie Verlagswesen (z.B. Ullstein, Diogenes, Random House). Im Interview erzählt Jahnke, was Markenartikler bei der Zusammenarbeit mit Influencern beachten müssen.

markenartikel: Markenartikler setzen zunehmend auf das Thema Influencer Marketing. Die Kooperationen geraten allerdings oftmals auch in die Kritik. Welche Rolle spielen Aspekte wie Glaubwürdigkeit und Authentizität bei der Zusammenarbeit?
Marlis Jahnke: Das Thema Influencer Marketing hat in den vergangenen Monaten eine so hohe Nachfrage auf Seiten der Markenartikler verursacht, dass in der Masse der Kampagnen die eine oder andere Kooperation zu Recht in der Kritik stand. Die Professionalisierung der jungen Marketingdisziplin geht weiter – Authentizität und die daraus resultierende Glaubwürdigkeit sind dabei die Mindestvoraussetzungen für eine gelungene Kampagne. Die Markenartikler kommen aber gar nicht mehr daran vorbei, sich mit Influencer Marketing auseinanderzusetzen und eigene Erfahrungen zu sammeln. Der Medien-Shift verschärft sich weiter und macht Werbe-Spendings in den traditionellen Medien immer irrelevanter.

markenartikel: Worauf sollten Marken bei der Zusammenarbeit mit Influencern denn achten?
Jahnke: Wie bei jeder Marketingmaßnahme ist die vernünftige Planung und Definition der Ziele elementar. Hat man selber keinerlei Erfahrung mit Influencer-Kampagnen, rate ich dazu, mit Profis zusammenzuarbeiten. Es gibt genug erfahrene Marktteilnehmer von Agenturen bis hin zu Influencer-Marketing-Plattformen, die dabei helfen. Lassen Sie sich die Datenbank zeigen, in der die Erfahrungen der bereits umgesetzten Kampagnen hinterlegt werden. Dort wird sichtbar, welche Influencer bei welchen Themen das beste Engagement erzielt haben. Anhand der Datenbank ist auch eine Kosten-Nutzen-Analyse über viele Kampagnen möglich.

markenartikel: Und was sind die häufigsten Fehler?
Jahnke: Wir haben in der Vergangenheit viele Trial-Kampagnen gesehen, die zwar für sich wirkungsvoll waren, aber nicht genügend in die Digitalstrategie eingebunden waren. Bei diesen Kampagnen waren sich die Marketingverantwortlichen unsicher, wie die Integration in die Strategie funktionieren kann.

Wie Influencer Marketing auch im B2B-Bereich und regulierten Branchen funktioniert, nach welchen Kriterien Marken die Partner auswählen sollten und welche Herausforderungen Jahnke für die Zukunft der Disziplin sieht, lesen markenartikel-Abonnenten im vollständigen Interview in Ausgabe 1-2/2019, die auch als App gelesen werden kann. Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie hier.

(as)