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Recht & Politik, Medien & Werbung
01.12.2017

Wirtschaftsjournalisten loben die FDP

Die FDP-Bundestagsfraktion genießt bei Wirtschaftsjournalisten hohes Ansehen für ihre Wirtschaftskompetenz. Dieses Bild ergibt zumindest eine Umfrage unter 210 Wirtschaftsjournalisten zur Wirtschaftskompetenz von Politikern und Fraktionen im Auftrag der Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftsforschung mbH, Berlin. Demnach beeindruckt die FDP die Hälfte der befragten Journalisten und damit mehr als jede andere
Bundestagsfraktion, die Bundesregierung und führende Wirtschaftsverbände.

Im langjährigen Vergleich der Umfragewerte seit 1998 hat die FDP damit ihr bestes Ergebnis erzielt. Gestützt wird das gute Ergebnis der FDP durch die Reputation ihres Vorsitzender Christian Lindner, dem 60 % der Journalisten Kompetenz bei Wirtschafts- und Finanzthemen bestätigen. Sein Parteifreund Alexander Graf Lambsdorff beeindruckt immerhin noch fast die Hälfte der Journalisten. Vor allem das Engagement der FDP für Investitionen in die digitale Infrastruktur und das Bildungswesen kommen dem Ansehen der Liberalen zugute.

Die Bundesregierung sowie die CDU/CSU-Bundestagsfraktion werden noch jeweils von mehr als 40 % der Journalisten für ihre Wirtschaftskompetenz geschätzt. Beide profitieren von den herausragenden Reputationswerten von Wolfgang Schäuble, der neun von zehn Wirtschaftsjournalisten überzeugt. Die Bundestagsfraktionen von SPD und von Bündnis90/Die Grünen erhalten Lob von jeweils rund einem Viertel der Wirtschaftsjournalisten. Die Linke und die AfD punkten indes kaum in Wirtschaftsredaktionen.

Neben Wolfgang Schäuble, Christian Lindner und Alexander Graf Lambsdorff gelten Cem Özdemir/Bündnis90/Die Grünen und Sahra Wagenknecht/Die Linke als Politiker mit respektabler Wirtschaftskompetenz. Beide haben zudem im Vergleich zur Journalisten-Befragung im Juni 2017 deutlich an wirtschaftspolitischer Statur hinzugewonnen. Martin Schulz/SPD und Volker Kauder/CDU hingegen erhalten unverändert nur von wenigen Journalisten Lob für ihre Wirtschaftskompetenz.

Übrigens beteiligte sich rund ein Viertel der Journalisten erst nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche durch die FDP an der Umfrage. Eine wesentlich andere Einschätzung der Reputation der FDP oder der anderen Teilnehmer der Jamaika-Gespräche ließe sich bei diesen Journalisten aber nicht feststellen, heißt es bei Dr. Doeblin.

(tor)