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Recht & Politik
05.12.2017

Schadprogramme: Ransomware sagt vielen (noch) nichts

Der Computer startet, doch statt der gewohnten Oberfläche erscheint ein roter Bildschirm mit dem Hinweis, die Daten auf dem Gerät seien verschlüsselt worden und würden nur gegen Zahlung von 300 US-Dollar wieder freigegeben: Im Mai dieses Jahres wurden mehr als 200.000 Computer auf diese Weise von dem Schadprogramm WannaCry lahmgelegt, einer Software, die Lösegeld für die eigenen Daten fordert. In Deutschland wissen aber nur vier von zehn Internetnutzern (40 Prozent), dass es solche sogenannte Ransomware gibt, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Jeder zweite Internetnutzer (52 Prozent), der vom Begriff Ransomware schon einmal etwas gehört hat, gibt an, dass er persönlich Angst hat, Opfer einer solchen digitalen Erpressung zu werden. Aber nur rund jeder Zweite der Ängstlichen (56 Prozent) bereitet sich aktiv auf solche Angriffe vor, etwa durch regelmäßige Backups seiner Daten. 41 Prozent geben hingegen an, trotz ihrer Sorgen keine besonderen Schutzmaßnahmen vorgenommen zu haben.

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 1.017 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.

(tor)