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Unternehmen & Marken
09.01.2015

CFOs: Hans Dieter Pötsch von VW hat das beste Image

Hans-Dieter Pötsch, Finanzvorstand bei Volkswagen, wird von Wirtschaftsjournalisten sowohlfür seine Kompetenz und Persönlichkeit, als auch für seine kommunikativen Fähigkeiten geschätzt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin unter Wirtschaftsjournalisten zur Reputation der CFOs der Dax-Gesellschaften. 89 Wirtschaftsjournalistenhatten sich an der Umfrage Ende November 2014 beteiligt.

Praktisch gleichauf platzieren sich bei diesem Indikator im Verfolgerfeld Friedrich Eichiner, BMW (Vorjahr Rang 3) und Bodo Uebber, Daimler, (Vorjahr Rang 6). Hans-Ulrich Engel, BASF, und Simone Menne, Deutsche Lufthansa, ergänzen die Top 5. Damit ist erstmals in der Geschichte der Wirtschaftsjournalisten-Umfragen des Instituts eine Frau in die Spitzengruppe der Finanzvorstände der 30 Dax-Gesellschaften eingedrungen.

Auch beim Indikator 'Überzeugende Finanzkommunikation' kann sich Hans-Dieter Pötsch den Spitzenrang sichern, aber nur mit knappem Vorsprung vor Friedrich Eichiner. Der BMW-Finanzvorstand hat damit den in 2013 bestehenden prozentualen Vorsprung von Hans Dieter Pötsch praktisch aufgeholt. Auf dem dritten Rang platziert sich auch bei diesem Indikator Bodo Uebber. Wolfgang Schäfer, Continental und Simone Menne runden das Spitzenfeld ab.

Kommunikationsprobleme und Informationsinteressen

Das Institut hatte die Journalisten auch nach den Problemen bei der Präsentation von Finanzdaten auf Bilanz-Pressekonferenzen befragt. Die größten Probleme bestehen aus Sicht der Journalisten in der zu technischen Präsentation von Finanzdaten ("zuviel Bilanz-Fachchinesisch") und in einer Wagenburg-Mentalität, die negative Entwicklungen zu verbergen sucht. In die gleiche Richtung zielt die (häufige) Kritik von Wirtschaftsjournalisten, die präsentierten Finanzdaten seien zu wenig transparent.

Außerhalb von Bilanzkonferenzen erregt das stärkste Interesse der Journalisten das Thema Angemessenheit von Vorstandsvergütungen. Auf dem zweiten Rang des Informationsinteresses der Journalisten folgt die Unabhängigkeit der Aufsichtsräte.

(vg)