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Städte als Marken 2. Herausforderungen und Horizonte
Anforderungen und Rahmenbedingungen des Stadtmarketings im Wandel

Leseprobe 1: Acht Thesen zum Stadtmarketing von morgen

Leseprobe 2: Von Leipzig zu Hypezig?

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Unternehmen & Marken, Medien & Werbung
26.06.2015

Studie: Großteil der Handelspromotions ist nicht rentabel

Weltweit generieren sechs von zehn Handelspromotions im Lebensmittelhandel finanzielle Verluste für Hersteller von Konsumgütern. Und die Situation wird immer schlechter. Jedes Jahr werden etwa 500 Milliarden Dollar für Handelspromotions aufgewendet. Dabei investieren FMCG-Hersteller oft bis zu 20 Prozent ihrer Einnahmen in diese Aktionen. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie von Nielsen. Dafür wurde die Performance von 76 Millionen Promotionaktionen für fünf Millionen Produkte über das Jahr 2014 über unterschiedliche Handelskanäle hinweg analysiert. Die Studie umfasst sieben Länder: USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Kanada.

Die Analyse zeigt, dass vergangenen Jahr 59 Prozent der Handelspromotions in führenden Industrieländern Nettoverluste eingefahren haben. Zudem hat sich der durchschnittliche Verlust der Promotions in den vergangenen drei Jahren stetig erhöht.

Deutschland mit geringer Verlustrate, in den USA ist sie am höchsten

Im globalen Vergleich steht Deutschland relativ gut da, so die Studie: Der Anteil der Handelspromotions, die Verluste verursachen, liegt mit 43 Prozent unter dem globalen Durchschnitt. Ein noch geringerer Anteil findet sich in Kanada und Italien. In den USA ist die Verlustrate mit 71 Prozent am höchsten. Großbritannien und Frankreich liegen mit 58 Prozent gleichauf.

Promotions bei Geschirrspül- und Waschmittel am erfolgreichsten

Die Analyse von Deutschland in über 200 Kategorien zeigt, dass die meisten Umsätze 2014 aus dem Bereich Haushaltsartikel und Tierfutter stammen. Am erfolgreichsten waren dabei Geschirrspül- und Waschmittel (85 % und 83 %), aber auch Hundefutter mit 71 Prozent. Den schlechtesten Promotioneffekt lieferten Produkte aus Kategorien leicht verderblicher Lebensmittel wie Crème Fraiche-Produkte oder Brot. Auch Fisch, Meeresfrüchte und Saucen zählen laut Studie zu den schwierigeren Promotionprodukten.

(rh)