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Unternehmen & Marken
17.09.2015

Mehrheit fürchtet Pannen mit vernetzten Autos

Die deutschen Autofahrer haben aktuell noch Zweifel am Reifegrad moderner Car-IT. So fürchten 62 Prozent, ihr Auto werde durch die Vernetzungstechnik generell anfälliger für Pannen. Gut zwei Drittel sehen sich vor Hacker-Angriffen nicht ausreichend geschützt. Unbestritten positiv bewertet dagegen eine große Mehrheit die verbesserten Warnsysteme vernetzter Fahrzeuge im Straßenverkehr. 85 Prozent halten beispielsweise das schnelle Melden von Unfall- oder Gefahrenstellen für wichtig.

Das zeigt die Umfrage 'Autos der Zukunft - Connected Cars 2015'. Dafür wurden im Auftrag der Computer Sciences Corporation (CSC) 1.500 Verbraucher in Deutschland (1.000), Österreich (250) und der Schweiz (250) durch den Paneldienstleister Toluna befragt.

Sicherheitsfunktionen vernetzter Autos beliebt

Die neuen Sicherheitsfunktionen vernetzter Autos stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Neben der Unfallwarnung soll die Online-Navigation Staus rechtzeitig umfahren – das wünschen sich 75 Prozent der Bundesbürger. Zudem setzen die Verkehrsteilnehmer auf Echtzeitkommunikation zwischen den Fahrzeugen, damit künftig beispielsweise Grünphasen der Ampeln automatisch auf den tatsächlichen Verkehrsfluss angepasst werden (71 Prozent).

Das von den Autoherstellern entwickelte Infotainment wird dagegen reservierter gesehen. Stein des Anstoßes ist offenbar der Bedienkomfort: Knapp jeder zweite Autofahrer findet die Handhabung des Infotainments zu wenig intuitiv. Die gute Mehrheit bemängelt zudem, durch die Systeme vom Straßenverkehr abgelenkt zu sein. Zwei Drittel der Autofahrer wollen daher zentrale Anwendungen künftig gerne per Sprache steuern. Die Anzeige über eingespiegelte Daten in der Windschutzscheibe wird ebenfalls als hilfreich begrüßt, um den Blick immer auf der Fahrbahn zu haben (52 Prozent).

(vg)