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Unternehmen & Marken, Medien & Werbung
22.12.2011

Deutsche hinken bei Social Media hinterher

Das internationale PR-Agentur-Netzwerk Porter Novelli hat in der aktuellen Social Media-Studie „Social Consumers in Europe“ das europaweite Verhalten der Verbraucher im Netz untersucht. Die jährliche Studie basiert auf einer Befragung von mehr als 10.000 europäischen Verbrauchern aus Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland, die im Juli dieses Jahres durchgeführt wurde.

Bei der Betrachtung wurde analysiert, wie Unternehmensauftritte im Internet wahrgenommen und wie diese genutzt werden.Helmut Freiherr von Fircks, CEO von F&H Porter Novelli in München, betont zwar, dass Social Media längst europaweit in den Unternehmen angekommen und zu einem wichtigen Werkzeug der modernen Kommunikationsarbeit sowohl von Unternehmen als auch der Agentur-Welt geworden sei: „Jedoch bleibt klar festzuhalten, dass Deutschland bei der Nutzung des Social Webs im internationalen Vergleich sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat, was die Ergebnisse der aktuellen Studie deutlich belegen.“

Nur 52 Prozent der Deutschen nutzen mindestens einmal pro Woche Social Media-Tools, während in Spanien 74 Prozent, in Belgien 65 Prozent, in Großbritannien 59 Prozent und in den Niederlanden 56 Prozent der Einwohner klar häufiger auf die neuen Werkzeuge zugreifen. Lediglich Frankreich kann mit 51 Prozent einen noch geringeren Wert verweisen. Zahlen, die sich auch in der Auswertung der täglichen Zugriffe widerspiegeln und Deutschland mit 34 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz verbannen.

68 Prozent der Deutschen sind Fans von Marken- oder Produktseiten im Netz und dadurch gemeinsam mit Großbritannien auf Platz zwei, hinter Spanien (83 Prozent). Die Niederlande hat mit 41 Prozent den geringsten Wert aufzuweisen, während Frankreich (64 Prozent) und Belgien (61 Prozent) im Mittelfeld liegen.

Das Interesse deutscher Nutzer liegt klar an aktuellen Produkt-News (60 Prozent) und Informationen zu den Unternehmen, während der Fokus in Großbritannien (52 Prozent) und Belgien (57 Prozent) klar auf Gutscheinen, Schnäppchenangeboten und Gewinnspielen liegt.

39 Prozent der deutschen Internet-User bevorzugen Produkte, denen sie auch im Web 2.0 folgen. Jeder zweite Deutsche teilt oder kommentiert den Content der Marke beziehungsweise der Produkte sogar im Social Web. „Gut aufgebaute Produkt- und Markenseiten im Netz haben ihren Siegeszug in Deutschland bereits erfolgreich angetreten und bieten so den Unternehmen weitere wichtige Kommunikationsmöglichkeiten“, meint Freiherr von Fircks.

(tor)