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Unternehmen & Marken
11.01.2019

Mehrheit der Internetnutzer fürchtet Datenmissbrauch

Die Internetnutzer in Deutschland haben Angst, dass ihre persönlichen Daten missbraucht werden könnten: 61 Prozent haben dabei sehr große oder große Sorge (unverändert im Vgl. zu April 2018); 39 Prozent haben geringe oder gar keine Sorge. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends unter 1.005 Befragten im Auftrag der ARD-Tagesthemen am 7. und 8.1. ergeben.

Bei den 18- bis 34-Jährigen ist die Sorge am geringsten: In dieser Altersgruppe gab eine knappe Mehrheit (51 Prozent) der Befragten an, dass sie geringe bzw. gar keine Sorge vor einem Missbrauch persönlicher Daten habe.

Angabe persönlicher Daten im Internet: So wenig wie möglich

60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie so wenig wie möglich persönliche Daten im Internet angeben, auch wenn sie deshalb manche Dienste nicht nutzen können. 37 Prozent sagten, dass sie in Kauf nehmen, dass persönliche Daten erforderlich sind, damit sie bestimmte Dienste nutzen können. Und nur drei Prozent gaben an, dass sie die Angabe persönlicher Daten im Internet unproblematisch finden.

Geht es um den Schutz vor Datenmissbrauch, so sagten 90 Prozent der befragten Internetnutzer, dass sie niemals E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern öffnen würden. 83 Prozent sagen, dass sie regelmäßig Software-Updates auf Computern oder Smartphones installieren. Eine Mehrheit (56 Prozent) gab an, dass sie keine öffentlichen WLAN-Hotspots verwenden.

Gefragt zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, die sowohl bei Online-Banking als auch teilweise bei E-Mail-Diensten und anderen Internet-Anwendungen verwendet wird, sagen 46 Prozent der Befragten, dass sie häufig diese Form nutzen würden. 40 Prozent sagen, dass sie mindestens alle paar Monate die Passwörter ihrer Online-Zugänge erneuern würden.

Digitalisierung: Chancen und Risiken halten sich die Waage

In puncto Digitalisierung unserer Gesellschaft ist eine Mehrheit der befragten Deutschen der Ansicht, dass sich Chancen und Risiken die Waage halten, nämlich 53 Prozent der Befragten. 25 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Chancen überwiegen; 17 Prozent sind der Ansicht, dass die Risiken überwiegen.

(vg)