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Unternehmen & Marken
12.04.2019

Sprachgesteuertes Einkaufen verändert das Kaufverhalten

Die Digitalisierung hat längst zu tiefgreifenden Veränderungen im Konsumgütergeschäft geführt. Nach der durch den Touchscreen der Smartphones geprägten Interaktion mit dem Konsumenten, steht nun mit dem sprachgesteuerten Einkauf die nächste große Revolution bevor. Schon heute dringen intelligente Sprachassistenten wie Amazons Alexa, Google Assistant oder Siri von Apple in immer mehr Lebensbereiche ein – zu Hause, im Auto oder bei der Arbeit. So wurden 2017 bereits 30 Millionen Voice Assistants verkauft. Inzwischen gehen weltweit mehr als zwei Milliarden Anfragen wöchentlich an Voice Assistants. Sie werden dabei nicht nur für den Abruf von Informationen, zur Gerätesteuerung oder zur Unterhaltung genutzt, sondern vor allem in den USA auch zunehmend für den sprachgesteuerten Einkauf (Voice Commerce).

Während Voice Commerce in den USA bereits weit verbreitet ist, steckt er in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Amerikaner haben sprachgesteuerte Einkäufe etwa über den Google Assistant bei Walmart und Target längst in ihr Alltagsleben integriert. Dagegen wird Voice Shopping hierzulande nur sehr vereinzelt angeboten. Voice Assistants werden vorrangig zu Informationszwecken genutzt. Insbesondere das Einkaufsangebot für Drittanbieter ist noch sehr eingeschränkt.

Auswirkungen auf den Konsumgütermarkt

Im Rahmen der Beyond-Touch-Studie ist Monitor Deloitte gemeinsam mit Google, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und Fachexperten der Frage nachgegangen, wie Voice-assisted Interfaces das Einkaufserlebnis verändern werden. Ein Ergebnis: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird das sprachgesteuerte Einkaufen einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher haben und weitreichende Veränderungen für Hersteller und Händler mit sich bringen. Insbesondere die Dominanz von großen Technologiekonzerne wie Amazon, Google oder Apple kann allerdings gravierende Auswirkungen auf Händler und Hersteller haben.

Wohin genau sich der Markt entwickeln wird, hängt von dem Einfluss verschiedenster Treiber und Barrieren ab. Daraus ergeben sich folgende zentrale Fragen: Wird Voice lediglich ein weiterer Interaktionskanal unter vielen bleiben oder entwickelt sich daraus mehr? Können deutsche Marktteilnehmer den Vorsprung amerikanischer Konzerne überhaupt noch aufholen? Werden die Konsumenten bereit sein, ihre Privatsphäre zugunsten von mehr Bequemlichkeit aufzugeben? Und wie stark wird der Staat regulatorisch eingreifen?

Mehr dazu und über die vier Zukunftsszenarien zur Entwicklung von Voice Commerce, lesen markenartikel-Abonnenten im vollständigen Gastbeitrag von Andreas W. Bauer und Tim Hübner, beide Deloitte, in markenartikel 4/2019, die auch als App gelesen werden kann. Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie hier.

(vg)