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Unternehmen & Marken
23.04.2019

Digitalisierung zahlt sich noch nicht auf Umsatz aus

Für nur zwölf Prozent der deutschen Unternehmen ist der digitale Umbau die wichtigste Aufgabe. 81 Prozent stufen die Digitalisierung zwar als wichtig ein, der digitale Umbau gilt aber inzwischen als eine Aufgabe unter vielen. Einer der scheinbaren Gründe: Es gibt erst wenige positive Effekte der Digitalisierung auf das Wachstum. Trotz digitaler Anstrengungen steigerte erst ein Viertel der befragten Unternehmen dadurch seinen Umsatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Potenzialanalyse Transformation erfolgreich managen“ von Sopra Steria Consulting. 354 Spitzenmanager, Führungskräfte und Spezialisten wurden dafür befragt.

Obwohl 46 Prozent der Unternehmen schon jetzt digitale Geschäftsmodelle entwickelt haben, ist die Mehrheit der befragten Firmen mit dem bis heute Erreichten nicht zufrieden. 69 Prozent benoten das eigene Unternehmen mit „befriedigend“ oder schlechter, wenn es um die Frage geht, wie gut der Betrieb auf die digitale Transformation vorbereitet ist. Dabei würde sich ein stärkeres Engagement durchaus lohnen, wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) jüngst erst verlauten ließ. Bis 2025 würde allein die industrielle Bruttowertschöpfung des Landes um etwa 425 Milliarden Euro steigen, sofern die Industrie weiter an ihrer digitalen Reife arbeitet.

59 Prozent der Unternehmen geben zu, dass die durch nicht integrierte Software und Daten fortbestehenden Silos zu den größten Hindernissen bei der digitalen Transformation gehören. Ohne eine durchgängig digitalisierte Datenautobahn (End-to-End) bleiben viele der digitalen Vorteile reine Zukunftsmusik.

Eine weitere Baustelle ist das nötige Fachwissen. Jedes zweite Unternehmen beklagt, dass das notwendige Know-how fehlt, um die digitale Transformation zu meistern. 42 Prozent bemängeln eine IT, die nicht flexibel genug ist, um sie für die neuen Aufgaben fit zu machen. Zudem leiden 37 Prozent unter zu langsam getroffenen Entscheidungen und zumindest teilweise unter zu vielen Beteiligten sowie einer starren Hierarchie.

Zur Studie: Die Potenzialanalyse „Transformation erfolgreich managen“ von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut basiert auf einer Online-Befragung in den Bereichen Banken, Versicherungen, Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation und Medien, öffentliche Verwaltung, Automotive sowie sonstiges verarbeitendes Gewerbe. Im Februar 2019 wurden 354 Entscheider, Manager und Fachkräfte zum Status der digitalen Transformation, zu den Hürden sowie zu den durchgeführten Maßnahmen befragt.




(tor)