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Unternehmen & Marken
10.03.2014

Reifenmarkt: Frauen eher preis-, Männer markenorientiert

Die Mobilität junger Erwachsener ist überdurchschnittlich hoch. Rund 5,6 Prozent der berufstätigen deutschen Gesamtbevölkerung mit eigenem Einkommen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt und Fahrer eines im Haushalt befindlichen Pkws. Dies entspricht knapp vier Millionen Menschen. Das zeigt die Studie 'Reifenmarkt-Zielgruppe Junge Erwachsene 2014" von Research Tools.

57 Prozent der jungen Autofahrer sind demnach männlich, 87 Prozent sind in Vollzeit angestellt und neun Prozent arbeiten Teilzeit. 88 Prozent der Zielgruppe haben ein Nettoeinkommen von unter 2.000 Euro.

Junge Erwachsene sind mobil

Junge Erwachsene zeigen sich laut der Studie deutlich mobiler als die Gesamtbevölkerung. Zwei Drittel sind mehrmals täglich außer Haus und 80 Prozent nutzen ihren Pkw täglich oder fast täglich. Die Mobilität junger Männer ist dabei höher als die Mobilität junger Frauen. Für jeden fünften jungen Erwachsenen ist das Auto Ausdruck seines Lebensgefühls. Hier zeigt die Studie für junge Männer mehr als doppelt so hohe Werte wie für die jungen Frauen.

Wichtige Ausstattungsmerkmale in der Zielgruppe sind neben einer Klimaanlage eine hochwertige Soundanlage. Zwölf Prozent der jungen Erwachsenen haben in den vergangenen drei Monaten in einem Tankstellenshop eingekauft. Der Vergleichswert in der Gesamtbevölkerung liegt bei sieben Prozent.

Beim Reifenkauf schauen junge Frauen eher auf den Preis

In der Zielgruppe der jungen Erwachsenen decken die vier Reifenmarken Michelin, Goodyear, Continental und Dunlop die Hälfte des Marktes ab. Bridgestone und Pirelli schöpfen laut Studie ihr Potenzial in der Zielgruppe überdurchschnittlich gut aus. Die Reifenmarke Hankook hat mit 72 Prozent den höchsten Anteil männlicher Käufer.

Generell trifft die Hälfte der Zielgruppe die Entscheidung beim Reifenkauf in einer kombinierten Abwägung von Preis und Marke. Beim Vergleich der Geschlechter zeigt sich eine stärkere Preisorientierung bei den jungen Frauen. Junge Männer hingegen zeigen sich eher markenorientiert.  

Werbung im Internet polarisiert

In der internetaffinen Zielgruppe haben Printmedien vergleichsweise geringe Beliebtheitsgrade. Tageszeitungen werden nur halb so oft gelesen wie in der Gesamtbevölkerung. Werbung im Internet polarisiert die Zielgruppe: Einerseits wird sie als extrem lästig und störend wahrgenommen, andererseits als informativ und interessant empfunden. Das gleiche gilt auf geringerem Niveau für die App-Werbung.

Die Studie 'Reifenmarkt-Zielgruppe Junge Erwachsene 2014' der Marktforschungsberatungsgesellschaft Research Tools gibt auf 88 Seiten Einblick in das Verhalten der Zielgruppe im Reifen- und Automarkt. Basis sind annähernd 1.700 Interviews mit bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten jungen Erwachsenen, die berufstätig sind und Fahrer eines Pkws im Haushalt sind. Neben Kundenverhalten und dem Verhalten im Reifen- und Automarkt wird auch das Freizeit- und Medienverhalten der Zielgruppe analysiert.

(vg)