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Groschen Markt bleibt an drei Standorten bestehen, 22 Filialen finden neue Betreiber
Nach der Insolvenz der DEC Handelsgesellschaft ist für 22 der bislang 41 Standorte eine Fortführung gefunden worden. Vier Investoren übernehmen einzelne oder mehrere Filialen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Die Marke Groschen Markt selbst bleibt dagegen nur an drei Standorten erhalten.
Marke bleibt an drei Standorten
In Dingelstädt, Roßleben/Wiehe und Ellrich wird der bisherige Markenauftritt fortgeführt. Der Einzelhandelsunternehmer Wolfhart Lampe hat neben den drei Standorten auch die Rechte an der Wort-Bild-Marke 'Groschen Markt' erworben. An den übrigen 19 Standorten soll der Betrieb unter anderen Marken und mit neuen Betreiber:innen weitergehen.
Damit verschwindet die Marke Groschen Markt zwar nicht vollständig vom Markt, ihre geografische Präsenz wird sich jedoch deutlich reduzieren. Insgesamt sollen durch die nun gefundenen Lösungen rund 80 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die Verhandlungen wurden dadurch erschwert, dass die insolvente DEC Handelsgesellschaft die Filialflächen lediglich gemietet hatte. Für die Übernahme jedes einzelnen Standorts war daher auch die Zustimmung der jeweiligen Vermieter erforderlich.
Fortgeführt werden zehn Standorte in Thüringen, sechs in Sachsen-Anhalt, vier in Sachsen und zwei in Brandenburg. In Thüringen sind dies Dingelstädt, Ellrich, Friedrichroda, Geismar, Ohrdruf, Römhild, Roßleben/Wiehe, Saalfeld/Saale, Schönstedt und Seebach. In Sachsen-Anhalt betrifft dies Bad Schmiedeberg, Blankenburg, Dessau-Roßlau, Ilsenburg, Langenbogen und Möser. In Sachsen werden Standorte in Dresden, Frohburg, Meerane und Naunhof fortgeführt, in Brandenburg Brandenburg/Havel und Sperenberg/Am Mellensee.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters Olaf Spiekermann wird zudem für Anfang November mit einer weiteren Übernahme gerechnet.
Insolvenz nach anhaltender Kaufzurückhaltung
Die DEC Handelsgesellschaft hatte im Dezember 2025 beim zuständigen Amtsgericht Mühlhausen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als Hintergrund wurde die anhaltende Kaufzurückhaltung genannt. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags betrieb das Unternehmen 41 Filialen.
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