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Zusammenschluss

Hornbach übernimmt sechs Baumarktstandorte der insolventen Hellweg-Gruppe

Die Hornbach Baumarkt AG mit Sitz in Bornheim darf sechs Baumarktstandorte der insolventen Hellweg-Gruppe übernehmen. Das Bundeskartellamt, Bonn, hat das Vorhaben am 22. Oktober 2026 im Vorprüfverfahren freigegeben. Wettbewerbsrechtliche Bedenken sieht die Behörde nicht, da Kund in den Einzugsgebieten der betroffenen Märkte auf ausreichend andere Baumärkte und Fachmärkte ausweichen können.

Sechs Standorte in Deutschland betroffen

Die Übernahme umfasst die Standorte Dortmund-Kley, Essen-Borbeck, Ahrensfelde, Freiberg, Sankt Augustin und Berlin-Köpenick. Sie gehören zur Hellweg Die Profi-Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG beziehungsweise zur BayWa Bau- und Gartenmärkte GmbH & Co. KG, beide mit Sitz in Dortmund.

Die Hellweg-Gruppe betrieb zuletzt unter den Marken Hellweg und BayWa Bau & Garten insgesamt 113 Bau- und Gartenmärkte in Deutschland. Im Juni 2026 wurde über Hellweg ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet.

Wettbewerb hängt von regionalen Einzugsgebieten ab

Bei der Prüfung untersuchte das Bundeskartellamt die wettbewerblichen Bedingungen in den jeweiligen Regionen. Grundlage waren unter anderem Kundenkartendaten und Kundenbefragungen. Dabei zeigte sich, dass die Einzugsgebiete von Baumärkten je nach Filialgröße, Bevölkerungsdichte und Verkehrsanbindung unterschiedlich ausfallen. Starre räumliche Abgrenzungen seien deshalb nicht geeignet.

Hornbach betreibt in Deutschland rund 100 Baumarktstandorte und ist darüber hinaus in weiteren europäischen Ländern vertreten. Mit der Freigabe durch das Bundeskartellamt ist die Übernahme aus wettbewerbsrechtlicher Sicht zulässig.

Bereits Anfang Oktober hatte das Bundeskartellamt die Übernahme von acht Baumarktstandorten der Hellweg-Gruppe durch Bauhaus freigegeben.

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vg 22.10.2026

 

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