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Nachhaltigkeit spielt beim Einkaufen eine immer wichtigere Rolle

Nachhaltiges Einkaufsverhalten spielt bei Konsumenten eine immer wichtigere Rolle (Quelle: IFH/KPMG)
Nachhaltiges Einkaufsverhalten spielt bei Konsumenten eine immer wichtigere Rolle (Quelle: IFH/KPMG)

Nachhaltigkeit wird für die Konsumenten ein immer wichtigeres Thema. Während 2011 bereits 76 Prozent angaben, beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit zu achten, sind es 2019 schon 81 Prozent. Dabei sind es vor allem Lebensmittel (72 %), die Verbraucher im Supermarkt bewusst auf Nachhaltigkeitsaspekte hin prüfen, bei Elektronikartikeln hingegen steht ein nachhaltiger Konsum nur bei 48 Prozent der Verbraucher im Vordergrund. Zu diesen Ergebnissen kommt das Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG zum Thema Nachhaltigkeit, für das rund 500 Konsumenten und ausgewählte Experten befragt wurden.

Konkret achten demnach 18 Prozent der Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln stets auf Nachhaltigkeit, weitere 54 Prozent versuchen dies nach eigener Aussage zumindest. Vier von fünf Verbraucher achteten im vergangenen Jahr beim Einkaufen öfter als zuvor auf Nachhaltigkeit, und jeder zweite will dies künftig noch stärker tun.

Konsumenten sind bereits, mehr für nachhaltige Produkte zu zahlen

Die meisten Befragten sind sogar bereit, für ein nachhaltiges Produkt einen höheren Preis zu bezahlen (69 Prozent). Einen Preisaufschlag von bis zu zehn Prozent würde gut die Hälfte (55 Prozent) akzeptieren. Dabei sind die Befürworter von nachhaltigen Produkten überwiegend weiblich: Die männlichen Befragten gaben an, dass ihnen die Auseinandersetzung mit dem Thema zu aufwendig sei (25 %, Frauen: 17 %) oder davon genervt zu sein (15 %, Frauen: 6 %).

Nachhaltigkeit ja – aber welches Produkt ist nachhaltig?

Beim Thema Nachhaltigkeit sind Informationen das A und O. Der Großteil der Verbraucher (85 Prozent) gibt an, sich eigenständig über Nachhaltigkeit zu informieren. Dabei bevorzugt etwas mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) das Internet als Informationsquelle. Ältere Konsumenten (50 bis 59 Jahre) informieren sich darüber hinaus oft über Fernsehen und Radio, die jüngere und zukunftsweisende Zielgruppe der 16 bis 29-Jährigen bezieht auch vermehrt Informationen zu Nachhaltigkeit über Dokumentationen und soziale Medien.


Oft herrscht bei Verbrauchern jedoch noch Unsicherheit bei der Frage, welches Produkt wirklich nachhaltig ist (Quelle: KPMG/IFH)

Aber wie verlässlich sind die selbst eingeholten Informationen? 55 Prozent der Befragten geben an, sich oft unsicher zu sein, ob das gewählte Produkt auch wirklich die nachhaltigste Variante ist. Junge Menschen (16 bis 29 Jahre) betrachten sich als informierter über nachhaltige Alternativen zum herkömmlichen Konsum als ältere. Das aktuelle Consumer Barometer finden Sie hier.

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(vg) 06.03.2020



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