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Markenstärke der Fußball-Bundesligisten: Bayern und BVB spielen in einer eigenen Liga

Die beiden zuletzt erfolgreichsten deutschen Fußballmannschaften - Bayern München und Borussia Dortmund - sind hierzulande auch die Clubs mit der größten Markenstärke. Das geht aus einer Studie hervor, für die System1 Research im August 2019 900 Fußballfans im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt hat. Diese sollten die Markenstärke jeder Bundesliga-Mannschaft einordnen, wobei sich die getestete Markenstärke der einzelnen Clubs aus Bekanntheit, Emotionen und Unverwechselbarkeit zusammensetzt. Bayern München und Borussia Dortmund erreichen dabei in der Gesamtbewertung der Markenstärke jeweils 5 von 5 erreichbaren Sternen. Mit einigem Abstand auf den Plätzen dahinter liegen Mannschaften wie der 1. FC Köln, RB Leipzig, FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und SV Werder Bremen, die mit 3 von 5 Sternen bewertet wurden. Das Schlusslicht in der Markenstärke bildet Aufsteiger Paderborn: Der Club erreicht lediglich 1 von 5 Sternen. 
 
Bei der Bekanntheit hat ganz klar Bayern München die Nase vorn. Die Bayern fallen den Fußballfans spontan als erster Verein der 1. Bundesliga ein (47 Prozent) und 81 Prozent nennen ihn insgesamt. Borussia Dortmund wird insgesamt von 76 Prozent der Probanden genannt und 18 Prozent haben diesen Verein als erste Nennung wiedergegeben. Der Traditionsverein FC Schalke 04 liegt mit 34 Prozent der Antworten auf dem dritten Platz. Paderborn hingegen bildet auch bei der Bekanntheit das Schlusslicht: Lediglich 3 Prozent der Antworten entfallen auf diesen Verein.

Bayern München polarisiert am stärksten

Ein umgekehrtes Bild zeigt sich bei den Emotionen, die die Vereine bei den Fußballfans auslösen. Dortmund ist der Verein, der die stärksten positiven Emotionen bei den Fans erzeugt: 68 Prozent der Befragten stehen dem Verein positiv gegenüber und empfinden „Überraschung“ oder „Freude“. Hier sind es Aussagen wie „tolle Fans“, „gute Spieler und „großartiger Verein“, die zu dem positiven Bild führen. Nur 15 Prozent der Befragten stehen dem Verein negativ gegenüber und 18 Prozent sehen den Club als neutral an. Bei Bayern München sind die Emotionen etwas anders verteilt. Hier sind es 48 Prozent, die dem Verein ein positives Gefühl von „Überraschung“ oder „Freude“ entgegenbringen. „Erfolgreich“, „stark“ und „gute Spieler“ sind die Aussagen, die zu dem Ergebnis führen. Allerdings ist Bayern München auch der Verein, der am meisten polarisiert. 30 Prozent der Probanden sind negativ dem Verein gegenüber eingestellt. Diese Emotionen werden besonders durch Aussagen wie „arroganter Verein“, „überheblich“ oder „großkotzig“ hervorgerufen.

Interessant sind auch die Schlüsselassoziationen, die mit den einzelnen Vereinen verbunden sind. Bei Borussia Dortmund wird mit 34 Prozent die „gelbe Wand“ genannt. Dahinter fällt mit 25 Prozent die Assoziation „Klopp“, obwohl er schon längere Zeit nicht mehr Trainer beim BVB ist.

Bei Bayern München steht mit 27 Prozent „Rekordmeister“ und mit 26 Prozent „Erfolg“ zu Buche. RB Leipzig, VFL Wolfsburg, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach sind die vier Vereine, die mit einem Sponsor in Verbindung gebracht werden. Mit 58 Prozent entfallen bei RB Leipzig die meisten Nennungen auf „Energydrink“ oder „Red Bull“. Bei Wolfsburg assoziieren den Verein 38 Prozent mit „Autostadt“ und 82 Prozent mit VW. Leverkusen bringen 29 Prozent mit „Bayer“ in Verbindung und bei den Fohlen sind es noch 12 Prozent, die „Kyocera“ mit dem Verein in Verbindung bringen.             




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(tor) 15.08.2019



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