
Firmengründer Roman Arnold kehrt in einer operativen Rolle als Executive Chairman in das Unternehmen zurück - Quelle: Tino Pohlmann 2025
Fahrradhersteller
Führungswechsel: Canyon-Gründer Roman Arnold kehrt als Executive Chairman zurück
Rückkehr des Gründers: Roman Arnold, Firmengründer der deutschen Fahrradmarke Canyon und bisher Chairman, kehrt zum 1. September 2025 als Executive Chairman an die Unternehmensspitze zurück. Nicolas De Ros Wallace, über dreieinhalb Jahren CEO des Koblenzer Unternehmens, tritt "in gegenseitigem Einvernehmen" zurück.
Man knüpfe mit diesem Schritt an die Ursprünge des Unternehmens an und entwickle daraus neue Impulse für die Zukunft, heißt es in einer Mitteilung. Arnold soll sich auf die langfristige Vision und die zukünftige Strategie des Unternehmens konzentrieren. Gemeinsam mit dem Executive-Management-Team soll er dafür sorgen, "dass Canyon eng mit seinen Gründungswerten verbunden bleibt und zugleich die strategischen Initiativen konsequent vorantreibt".
Arnold: "Canyon ist aus Leidenschaft entstanden – aus der Liebe zum Sport und zum Radfahren. Diese Leidenschaft treibt uns bis heute an und wird uns auch in Zukunft begleiten. Als Gründer kehre ich als Executive Chairman zurück, um unsere Wurzeln zu stärken und unsere Zukunft zu gestalten."
Der Fahrradmarkt befindet sich derzeit in einer Schwächephase. Nachdem der Absatz während der Corona-Pandemie boomte, haben es die Anbieter aktuell schwer. In der Mitteilung der Koblenzer heißt es, Nicolas de Ros Wallace habe Canyon "durch eine Phase des Wachstums und des Wandels geführt". Unter seiner Führung habe sich der Umsatz auf 800 Millionen Euro fast verdoppelt. Im ersten Halbjahr 2025 waren die Umsätze allerdings um fünf Prozent gesunken - auf 398 Millionen Euro, wie der belgische Finanzinvestor GBL im Rahmen seines Halbjahresreports Ende Juni 2025 mitteilte. GBL ist mehrheitlich an Canyon beteiligt.











Marketing- und Medien-News aus der new-business-Redaktion