
Fabian Meiberg, Head of Business Development, Sales & Marketing bei KuchenMeister - Quelle: KuchenMeister
Lizenzkooperation
Upside Down trifft Backtradition: KuchenMeister bringt 'Stranger Things' in die Kuchenwelt
Mit einer besonderen Lizenzkooperation will KuchenMeister Aufmerksamkeit im Markt erzielen: Gemeinsam mit Netflix hat der Traditionsbäcker die Kultserie Stranger Things in den Backwarenbereich gebracht – ein Novum, das Serienfans wie Kuchenliebhaber gleichermaßen ansprechen soll. Im Gespräch mit markenartikel erklärt Fabian Meiberg, Head of Business Development, Sales & Marketing bei KuchenMeister, welche strategische Bedeutung diese Partnerschaft hat, wie es gelingt, Serienwelt und Markenidentität in Einklang zu bringen und warum solche Kooperationen das Markenimage verjüngen können:
markenartikel: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit KuchenMeister für Stranger Things? Was hat Sie überzeugt, die Stranger-Things-Marke erstmals in den Backwarenbereich zu bringen?
Fabian Meiberg: Die Kooperation ist aus einem gemeinsamen Wunsch entstanden, ein einzigartiges Produkterlebnis zu schaffen, das Serienfans und Kuchenliebhaber gleichermaßen begeistert. Stranger Things ist weit mehr als nur eine Serie, es ist ein globales Phänomen, das viele Fans begeistert. Diese emotionale und visuelle Strahlkraft in den Backwarenbereich zu bringen, war für uns eine spannende Herausforderung, die wir gerne angenommen haben.
markenartikel: Welche strategische Bedeutung hat diese Lizenzpartnerschaft für KuchenMeister im Markenportfolio?
Meiberg: Lizenzpartnerschaften sind eine wichtige Säule unseres Produktportfolios. So arbeiten wir zum Beispiel mit Mövenpick, Nestlé und Verpoorten schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Mit der Kooperation mit Netflix setzen wir nun einen weiteren starken Akzent in unserer Markenstrategie. Sie verschafft uns Sichtbarkeit im Handel, öffnet uns den Zugang zu neuen Zielgruppen und zeigt, wie wir Backtradition mit modernen Impulsprodukten verbinden können.
Quelle: Mathias Lehmann Fotografie
markenartikel: Stranger Things ist nicht nur eine Serie, sondern ein globales Popkulturphänomen. Wie haben Sie die Essenz der Marke in ein Lebensmittel übersetzt? Und wie stellen Sie sicher, dass die Marke KuchenMeister trotz starker Serienmarke klar erkennbar bleibt?
Meiberg: Das Spiel zwischen der vertrauten Welt und dem geheimnisvollen 'Upside Down' haben wir in einen besonderen sensorischen Kontrast übersetzt: ein saftiger Rührkuchen mit intensiv-saurer Füllung, umhüllt von dunkler Glasur mit schaurig-roten Akzenten. Die ikonische Bildwelt von Stranger Things findet sich auf der Verpackung der zwei 50-Gramm-Kuchen wieder. Auch der Namensgeber der Kuchen, das Monster Demogorgon, ist hier vertreten und erhöht die Identifikation mit der Serie. Durch die passende Einbindung unseres Logos auf der Verpackung und unserer Expertise in der Produktentwicklung entsteht ein starkes Co-Branding, bei dem die Serienwelt fasziniert und unsere Marke erkennbar bleibt.
markenartikel: Gab es besondere Herausforderungen bei der Produktentwicklung, um sowohl Geschmack als auch Serienbezug perfekt umzusetzen?
Meiberg: Die größte Herausforderung lag darin, den besonderen Charakter der Serie optisch und geschmacklich erlebbar zu machen, ohne Kompromisse bei Qualität und Alltagstauglichkeit einzugehen. Unser Entwicklungsteam hat vor allem daran gearbeitet, die Balance zwischen mutiger Geschmacksinszenierung und einem für den Konsumenten passenden Produkt sicherzustellen. Das Ergebnis ist ein leckerer Kuchen mit einem besonderen Geschmackerlebnis, der das 'Upside Down' in die Kuchenwelt bringt.
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markenartikel: Welche Chancen sehen Sie, mit solchen Kooperationen das Markenimage von KuchenMeister zu verjüngen oder neu zu positionieren? Könnten solche Lizenzprodukte künftig einen größeren Stellenwert in Ihrer Innovationsstrategie einnehmen?
Meiberg: Kooperationen wie diese sind eine ideale Möglichkeit, unser Markenimage zu verjüngen und neue, trendaffine Zielgruppen zu erreichen. Sie sorgen für Aufmerksamkeit, schaffen Gesprächsanlässe und eröffnen spannende saisonale Absatzchancen. Wir können uns gut vorstellen, dass, neben unseren langfristigen Kooperationspartnern, auch saisonale Lizenzprodukte künftig einen noch größeren Stellenwert einnehmen, sofern sie authentisch zu uns passen. Natürlich sind wir hier auch offen für Kooperationsanfragen, wenn Marken unsere Leidenschaft für Qualität und Innovation teilen.
markenartikel: Welche Learnings aus der Stranger-Things-Kooperation werden in zukünftige Produktentwicklungen einfließen?
Meiberg: Wir haben gelernt, wie wirkungsvoll die Verbindung von Storytelling, Produktdesign und Geschmack ist, wenn sie konsequent umgesetzt wird. Die Arbeit mit Netflix hat uns gezeigt, dass eine klare Linie der Schlüssel zum Erfolg ist und wie wichtig es ist, diese konsequent in allen Aspekten des Produkts zu verankern.












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