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Quelle: 16. Mitteldeutsche Markenstudie

Mitteldeutsche Markenstudie

Lebensmittelmarken verlieren weiter an Boden gegenüber Eigenmarken

Klassische Lebensmittelmarken geraten zunehmend unter Druck durch Eigenmarken des Handels.  Der Anteil von Handelsmarken im Einkaufswagen ist im Vorjahresvergleich weiter gestiegen. Das zeigt die 16. Mitteldeutsche Markenstudie zum Einkaufs- und Markenverhalten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Rund 3.000 haushaltsführende Personen wurden dafür im April/Mai 2025 vom Erfurter Institut IMK im Auftrag der MDR Media online befragt. Während der wöchentliche Lebensmitteleinkauf binnen Jahresfrist von 106 auf 113 Euro gestiegen ist, sehen nur noch zwölf Prozent der Befragten eine faire Preisgestaltung. Drei Viertel der Konsument:innen könnten sich sogar eine Handelswelt ohne klassische Marken vorstellen.

Studienleiterin Martina Karl vom IMK betont: "Konsument:innen beklagen Teuerungen und misstrauen einer fairen Preisbildung. Deshalb greifen nicht wenige zu Eigenmarken."

Marken punkten mit Geschmack, regionaler Herkunft, Qualität und Vertrauen 

Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, worin die Stärke von Marken liegt: Konsument:innen würden besonders den einzigartigen Geschmack, die Tradition und Kindheitserinnerungen vermissen, sollte es klassische Marken nicht mehr geben. Besonders die Generation Z verbindet Marken mit dem 'sich etwas gönnen' und mit positiven Kindheitserlebnissen.

Die besten Marken 2025 in Mitteldeutschland 

  • Sachsen: Nudossi, Radeberger, Bautz'ner, Lichtenauer
  • Sachsen-Anhalt: Leckermäulchen, Halloren, Rotkäppchen
  • Thüringen: Vita Cola, Filinchen, Wolf
  • Brandenburg: Spreewaldhof (Convenience-Produkte)

Bei den Einkaufsstätten behauptete Kaufland erneut seinen Spitzenplatz vor Edeka, Netto, Lidl, Rewe und Aldi.

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vg 04.09.2025