Verpackungscheck
Supermärkte setzen weiter auf Einweg, Biomärkte schneiden besser ab
Quelle: RB by Thommy Weiss/Pixelio
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Berlin, hat die Ergebnisse ihres vierten Verpackungschecks vorgestellt. Untersucht wurden 48 Filialen von zwölf Supermarkt-, Discounter- und Biomarktketten in den Kategorien Obst und Gemüse, Getränke, Milch und Joghurt sowie Frische- und Selbstbedienungstheken. Laut DUH setzen viele Handelsketten weiterhin stark auf Einwegverpackungen. Die Discounter Aldi Nord, Aldi Süd, Lidl, Norma, Penny, Netto und Kaufland erhielten in der Bewertung eine ''. Rewe und Edeka wurden mit 'Gelb' eingestuft, während die Biomärkte Alnatura, Denns und Bio Company durchgehend 'Grüne Karten' erhielten.
Umwelthilfe fordert daher politische Maßnahmen
Besonders kritisch sieht die DUH den geringen Anteil an Mehrwegverpackungen bei Getränken sowie das hohe Angebot an vorverpacktem Obst und Gemüse. Nach Angaben der Organisation liegt die Mehrwegquote bei klassischen Supermärkten und Discountern deutlich unter den im Verpackungsgesetz vorgesehenen 70 Prozent. Die Umwelthilfe fordert daher politische Maßnahmen, darunter eine Abgabe auf Einwegverpackungen sowie verbindliche Mehrwegquoten für weitere Produktgruppen.
Positiv hervorgehoben wurde das Angebot der Biomärkte, die unter anderem auf Mehrwegflaschen für Öl, Essig oder Wein sowie auf Abfüllstationen setzen.
Die Untersuchung fand zwischen Januar und April 2025 in Nord-, Ost- und Süddeutschland statt.
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