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Plattformökonomie

E-Commerce-Anteil am BIP steigt auf über sieben Prozent

Quelle: Rupixen/Unsplash

Der deutsche E-Commerce hat in den vergangenen Jahren deutlich an volkswirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Laut einer Studie von Oxford Economics im Auftrag des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Berlin, erwirtschafteten rund 140.000 digitale Handelsunternehmen 2024 einen Umsatz von 650 Milliarden Euro. Damit trägt die Branche direkt drei Prozent und inklusive indirekter Effekte 7,1 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung bei. Die Bruttowertschöpfung wuchs seit 2019 um 81 Prozent – fast viermal so stark wie das deutsche BIP.

Auch am Arbeitsmarkt zeigt der Sektor Stärke: Fast eine Million Menschen sind direkt im digitalen Handel beschäftigt, insgesamt sichert die Branche knapp drei Millionen Jobs.

Zunehmend etabliert sich Deutschland als Plattformökonomie. Besonders kleine und mittlere Unternehmen nutzen Marktplätze: 66 Prozent verkaufen über digitale Plattformen, bei Großunternehmen sind es nur 40 Prozent. Schon ein Viertel ihres Umsatzes wird digital generiert. Marktplätze dominieren auch im Endkundengeschäft und machen mehr als die Hälfte des Online-Umsatzes aus.

 

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vg 23.09.2025