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Audio und Bewegtbild spielen eine große Rolle bei den Kids, aber auch Print wird noch relativ viel genutzt - Quelle: Alsterbuben

Kinder Medien Monitor 2025

Kinder zwischen KI und Klassik: Mediennutzung 2025 im Wandel

Künstliche Intelligenz (KI) ist im Kinderalltag angekommen: Mehr als 60 Prozent der 6- bis 13-Jährigen kennen ChatGPT, ein Drittel kann sogar erklären, was die Technologie leistet. Besonders die 10- bis 13-Jährigen nutzen KI bereits aktiv – über die Hälfte von ihnen setzt ChatGPT für Schule, Hausaufgaben und noch stärker in der Freizeit ein. Jüngere Kinder greifen hingegen deutlich seltener darauf zurück. Das zeigt der Kinder Medien Monitor 2025, herausgegeben von Egmont Ehapa Media, Gruner + Jahr, RTL Deutschland und Panini Verlag.

Während digitale Geräte zu Hause selbstverständlich sind, bleibt die schulische Nutzung noch zurückhaltend: Unter zehn Prozent der Kinder arbeiten täglich mit Tablets oder Computern im Unterricht. In Kitas dominieren weiterhin Kinder-Audioboxen.

Vertrauen bleibt klassisch, soziale Medien wenig vertrauenswürdig

Beim Thema Vertrauen setzen Eltern klar auf klassische Medien: 57 Prozent der Eltern stufen Kinderzeitschriften als glaubwürdig ein, 56 Prozent lineares Fernsehen. Soziale Medien hingegen gelten nach wie vor als wenig vertrauenswürdig – nur drei Prozent der Kinder nutzen sie aktiv zur Informationssuche.

Die Relevanz traditioneller Medien bleibt hoch: 70 Prozent der Kinder sehen regelmäßig lineares Fernsehen, fast 40 Prozent lesen mehrmals pro Woche Zeitschriften, Comics oder Mangas – überwiegend auf Papier und oft gemeinsam mit den Eltern. Auffällig: Schon die Jüngsten haben beim Medienkonsum Mitspracherecht. 91 Prozent der 4- bis 5-Jährigen entscheiden mit, welche Bücher und Zeitschriften sie lesen, beim TV-Programm sind es 78 Prozent.

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Mediennutzung im Tagesverlauf

Auch die Nutzungsmuster im Tagesverlauf folgen klaren Ritualen: Bücher, Zeitschriften und Hörmedien gehören zum Abendprogramm, lineares Fernsehen dominiert nach den Hausaufgaben. Während Jungen häufiger zocken, begleiten soziale Medien vor allem Mädchen durch den Tag.

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vg 23.09.2025