Preisabsprachen
EU-Kommission verhängt 157 Millionen Euro Geldbußen gegen Gucci, Chloé und Loewe

Quelle: Broker/Fotolia
Die Europäische Kommission hat gegen die Modehäuser Gucci, Chloé und Loewe Bußgelder in Höhe von insgesamt über 157 Millionen Euro verhängt. Grund sind wettbewerbswidrige Preisabsprachen, durch die die Unternehmen nach Erkenntnissen der Kommission den Wiederverkaufspreis ihrer Produkte durch unabhängige Händler beeinflusst haben.
Laut Teresa Ribera, Exekutivvizepräsidentin der Kommission, habe das Verhalten der Marken "den fairen Wettbewerb untergraben und Verbraucherinnen und Verbraucher um die Vorteile eines echten Preiswettbewerbs gebracht". Die Entscheidung sende ein deutliches Signal, dass solche Praktiken in Europa nicht toleriert werden.
Die Untersuchung ergab, dass die drei Luxusmarken ihren Vertriebspartnern enge Vorgaben machten und damit deren Möglichkeit einschränkten, eigene Online- und Offline-Preise festzulegen. Aufgrund ihrer Kooperation mit der Kommission wurden die Strafen reduziert.
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