German Digital Advertising Latecast 2025
Video und Retail Media bleiben die Treiber des digitalen Werbemarkts

Quelle: Worawut/Fotolia
Der digitale Werbemarkt in Deutschland wächst weiter und differenziert sich zunehmend: Vor allem Video- und Retail-Media-Formate treiben die Umsätze, während Search als stabile Säule erhalten bleibt. Das zeigt der German Digital Advertising Latecast 2025 der Omnicom Media Group Germany, Düsseldorf.
Rund 20,8 Milliarden Euro werden Werbetreibende 2025 demnach in digitale Werbung investieren – das entspricht etwa zwei Dritteln des gesamten Werbemarkts. Mit 7,8 Milliarden Euro bleibt Search die umsatzstärkste Paid-Media-Disziplin, gefolgt von dynamisch wachsenden Video- und Displayformaten. Allein die Videoausgaben steigen laut OVK-Report auf 3,653 Milliarden Euro, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark wuchsen AVoD-Umsätze (Advertising-based Video on Demand) auf Streamingplattformen mit Wachstumsraten von über 50 Prozent.
Retail Media, etwa in Form von Marketplace-Ads, etabliert sich zunehmend als zentraler Baustein im unteren Marketing-Funnel. Zusammen mit Search generieren diese Maßnahmen 11,1 Milliarden Euro und dominieren damit weiterhin die digitalen Ad Spendings. Affiliate Marketing und Classifieds liegen mit 1,6 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.
Über die Analyse
Die Angaben stützen sich auf die vom Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft (OVK) veröffentlichten Zahlen zu Display und Video. Den zur Dmexco veröffentlichten OVK-Report analysiert die Omnicom Media Group auf seine Bestandteile und ergänzt das Bild um die weiteren digitalen Paid-Media-Bereiche. Dazu greift die Omnicom Media Group auf Informationen des IAB Europe zurück sowie auf Analysen und Branchen-Insights der Bereichs-Experten aus dem Mediaagentur-Netzwerk.
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