Plattformen, Publisher & Vermarkter
OWM fordert mehr Qualität, Transparenz und Sicherheit im digitalen Werbemarkt
Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Berlin, appelliert an Plattformen, Publisher und Vermarkter, die Qualität digitaler Werbeumfelder zu steigern und für mehr Transparenz, Kontrolle und Rechtssicherheit zu sorgen. Hintergrund sind zunehmende Anforderungen an Brand Safety, Ad Verification und markenkonforme Umfelder.
"Werbung entfaltet ihren Wert nur in qualitativ hochwertigen, vertrauenswürdigen und steuerbaren Umfeldern", erklärt Daniel Jäger, Vorstandsmitglied der OWM und Head of Group Media bei der Deutschen Telekom.
OWM formuliert fünf zentrale Forderungen an Plattformen, Publisher und Vermarkter
Die OWM formuliert fünf zentrale Forderungen:
- Transparenz bei Werbeplatzierungen: Werbungtreibende sollen jederzeit nachvollziehen können, auf welchen Seiten und Plattformen ihre Kampagnen laufen. Auch Walled Gardens sollen unkuratierte oder nicht markenkonforme Umfelder im Prebid-Prozess ausschließen. Ein Opt-in für KI-generierte Umfelder wird verpflichtend gefordert.
- Einheitliche Branchenstandards: Verbindliche, branchenweit gültige Standards für Brand Safety sollen die Platzierung von Werbung in sicheren, markenkonformen Umfeldern sicherstellen.
- Unabhängige Ad Verification: Die Qualitätskontrolle digitaler Werbung soll durch neutrale Anbieter erfolgen, inklusive objektiver Sichtbarkeitsmessungen und Betrugsprävention.
- Klare Verantwortlichkeiten und schnelle Korrektur: Plattformen und Publisher sollen bei Brand-Safety-Verstößen zur Verantwortung gezogen werden. Fehlplatzierungen sollen korrigiert und nicht in Rechnung gestellt werden.
- Priorität für qualitativ hochwertige Umfelder: Werbewirkung soll über ungeprüfte Reichweite gestellt werden. Transparenz und Auswahlmöglichkeiten für Werbungtreibende sind entscheidend.
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