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Rabatte

Black Friday: Mehrheit plant Käufe, Budget und Erwartungen klar definiert

Quelle: Artem Beliaikin/Unsplash

Eine repräsentative Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts MediaAnalyzer zeigt: Der Black Friday bleibt ein zentraler Kaufanlass im deutschen Handel. 52 Prozent der 1.721 Befragten planen in diesem Jahr einen Einkauf am Black Friday oder Cyber Monday – und fast alle setzen dafür ein festes Budget.

Die kaufwilligen Verbraucher:innen (n = 901) kalkulieren dabei überwiegend moderat: 36 Prozent wollen bis zu 100 Euro ausgeben, weitere 51 Prozent planen mit 110 bis 500 Euro. Acht Prozent sehen ein Budget bis zu 1.000 Euro vor, vier Prozent sogar mehr als 1.000 Euro. Die Mehrheit wartet zudem bewusst auf den Rabattzeitraum: 45 Prozent kaufen bereits einen Monat oder länger im Voraus keine größeren Produkte mehr, Frauen und Männer allerdings mit leicht unterschiedlichen Mustern – Männer warten im Schnitt etwas länger.

Für viele dient der Aktionstag zugleich als Auftakt für den Weihnachtskauf. Zwei Drittel der Befragten wollen erste Geschenke am Black Friday besorgen, bei Frauen liegt der Anteil mit 70 Prozent noch höher.

Viele Konsument:innen gehen zielgerichtet in den Black Friday

Preisvorteile bleiben die wichtigste Motivation. 72 Prozent geben an, vor allem aufgrund niedriger Preise zu kaufen. Die Erwartungen an Rabatte bewegen sich realistisch im Bereich zwischen 20 und 30 Prozent. Höhere Ersparnisse gelten nur begrenzt als glaubwürdig: Lediglich 23 Prozent halten Abschläge ab 50 Prozent für realistisch. Nachhaltigkeit spielt beim Kauf eine untergeordnete Rolle. Zwar planen 33 Prozent den Erwerb nachhaltiger Produkte (bei Frauen fast 40 %), doch digitale oder gebrauchte Angebote sind deutlich weniger gefragt.

Quelle: MediaAnalyzer

Bei der Kaufanbahnung zeigt sich die Bedeutung digitaler Kanäle. 34 Prozent lassen sich durch Werbung in sozialen Medien anregen, 26 Prozent durch Empfehlungen anderer Nutzer oder Influencer. E-Mail-Newsletter (26 %) und klassische Print-Werbung (23 %) bleiben wichtige Touchpoints. Dealplattformen wie Mydealz erreichen 20 Prozent; Plakatwerbung liegt mit zwölf Prozent deutlich darunter.

Bei den Produktkategorien dominieren wie in den Vorjahren Elektronik und Haushaltsgeräte. Unterhaltungselektronik führt mit 51 Prozent das Ranking an, dicht gefolgt von Haushaltsgeräten und Bekleidung (je 48 %). Spielzeug erreicht 30 Prozent, während Möbel mit 18 Prozent eher eine Randrolle spielen.

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vg 25.11.2025