Einzelhandel
Valentinsgeschäft in Deutschland: Konsumverhalten stabil, aber leicht rückläufig
Der Valentinstag bleibt in Deutschland ein bedeutender Einkaufsanlass für den Einzelhandel. Nach Einschätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE) werden rund um den 14. Februar 2026 zusätzliche Umsätze von etwa 1,18 Milliarden Euro erzielt. Grundlage der Prognose ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage, nach der 20 Prozent der Verbraucher:innen planen, anlässlich des Valentinstags Geld auszugeben.
Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Kaufbereitschaft jedoch geringer aus. 2025 hatten noch rund 28 Prozent der Befragten Ausgaben zum Valentinstag geplant. Ein Grund für den Rückgang liegt laut HDE in der Terminüberschneidung mit dem Karneval: Da der Valentinstag 2026 auf den Karnevalssamstag fällt, gibt jeder zwölfte Befragte an, stattdessen Geld für karnevalsbezogene Ausgaben einzuplanen. Entsprechend sinken auch die anlassbezogenen Umsätze gegenüber dem Vorjahr, in dem sie noch bei rund 1,3 Milliarden Euro lagen.
Blumen, Gutscheine, Schmuck: Handel rechnet mit starkem Valentinstagsgeschäft
Bei den geplanten Ausgaben zeigt sich ein überwiegend stabiles Konsumverhalten. 59 Prozent der kaufwilligen Verbraucher:innen wollen etwa genauso viel ausgeben wie im Vorjahr. 22 Prozent planen geringere Ausgaben, während 19 Prozent angeben, mehr Geld für Valentinsgeschenke einzuplanen.
Beliebteste Geschenkekategorien bleiben Blumen und Pflanzen sowie Lebensmittel. Darüber hinaus greifen Konsument:innen häufig zu Geschenkgutscheinen, Dekorations- und Kosmetikartikeln sowie zu Uhren und Schmuck.
Die Umfrage wurde im Auftrag des HDE vom IFH Köln durchgeführt. Befragt wurden 500 Personen.
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