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DPMA

Patentanmeldungen: Quantentechnologie auf Wachstumskurs

Quelle: Sewcream/Adobe Stock

Die Quantentechnologie entwickelt sich zunehmend zu einem strategisch relevanten Innovationsfeld – auch aus Sicht des gewerblichen Rechtsschutzes. Wie eine Analyse des Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA) in München zeigt, hat sich die Zahl der Patentanmeldungen mit quantentechnologischem Bezug in den vergangenen zehn Jahren nahezu versiebenfacht.

Mit Blick auf den deutschen Markt wurden zuletzt 815 entsprechende Patentanmeldungen veröffentlicht – ein deutlicher Anstieg gegenüber 120 Anmeldungen vor zehn Jahren. Besonders dynamisch entwickelt sich das Segment Quantencomputing, das mit 361 Veröffentlichungen den größten Anteil ausmacht. Dahinter folgen Quantenbauelemente (209) sowie Quantenkommunikation (174).

Deutschland international auf Rang 2 der eifrigsten Patentanmelder

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland bei den Anmeldungen Rang zwei hinter den Vereinigte Staaten. Dahinter folgen die Republik Korea, Japan und Frankreich. Auffällig ist jedoch: Im Ranking der anmeldestärksten Unternehmen dominieren asiatische Technologiekonzerne. Angeführt wird die Liste von Fujitsu, gefolgt von LG Display, Samsung Display und BOE Technology. Erst auf Rang fünf findet sich mit Google ein US-Unternehmen. Deutsche Unternehmen sind unter den Top-5 nicht vertreten.

Quantentechnologien eröffnen laut DPMA vielfältige Anwendungsfelder: von leistungsfähigen Rechenverfahren etwa in der Kryptografie oder Wirkstoffentwicklung über abhörsichere Kommunikation bis hin zu hochpräzisen Sensorlösungen für Medizin, Navigation und Umweltmessung. Damit entsteht ein breites Innovationsspektrum, das für technologiegetriebene Marken neue Differenzierungsmöglichkeiten bietet.

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vg 19.03.2026