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Spirituosen-Konzerne

Brown-Forman bestätigt Fusionsgespräche mit Pernod Ricard

Quelle: Brown-Forman

Der Spirituosenkonzern Brown‑Forman aus Louisville, Kentucky, hat Ende März 2026 bestätigt, dass er sich in Gesprächen mit dem französischen Wettbewerber Pernod Ricard befindet. Zuvor hatte es entsprechende Marktspekulationen über eine mögliche Annäherung der beiden Unternehmen gegeben.

Nach Unternehmensangaben prüft Brown‑Forman regelmäßig strategische Optionen. Die laufenden Gespräche mit Pernod Ricard beziehen sich demnach auf eine mögliche Partnerschaft, die – sofern sie zustande kommt und die üblichen Genehmigungen erhält – einer Fusion unter Gleichen ähneln könnte. Ziel wäre es, Kompetenzen beider Unternehmen zu bündeln und zusätzlichen Wert für Aktionär:innen zu schaffen.

Synergien erwartet

Brown‑Forman verweist darauf, dass ein Zusammenschluss erhebliche Synergien ermöglichen könnte. Dazu zählen eine größere internationale Reichweite, ein erweitertes Markenportfolio sowie eine breitere geografische Aufstellung. Konkrete Vereinbarungen liegen bislang jedoch nicht vor. Das Unternehmen betont, dass es keine Garantie für das Zustandekommen einer Transaktion gibt und man sich erst wieder äußern werde, wenn eine Einigung erzielt wurde.

Über Brown-Forman und Pernod Ricard

Zum Portfolio von Brown-Forman zählen unter anderem die Jack Daniel’s‑Markenfamilie, Woodford Reserve, Old Forester, el Jimador, Herradura, The Glendronach, Benriach, Diplomático Rum, Gin Mare und Fords Gin. Das Unternehmen beschäftigt rund 5.000 Mitarbeitende und vertreibt seine Produkte in mehr als 170 Ländern. 

Zum Portfolio von Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris gehören Absolut Vodka, Ramazzotti, Ballantine's, Chivas Regal, Lillet und The Glenlivet, Jameson Irish Whiskey, Havana Club, Malfy Gin, Malibu sowie die Champagnermarken Mumm und Perrier-Jouët. 

 

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fj 30.03.2026