Spirituosenanbieter
Fusionsgespräche geplatzt: Pernod Ricard und Brown-Forman beenden Verhandlungen
Die Gespräche über eine mögliche Zusammenlegung von Pernod Ricard und Brown-Forman sind ohne Ergebnis beendet worden. Beide Unternehmen konnten sich nicht auf gemeinsame Bedingungen verständigen, wie sie übereinstimmend mitteilten. Ende März 2026 hatten die Konzerne bestätigt, entsprechende Optionen zu prüfen.
Ein Zusammenschluss hätte zwei der weltweit profiliertesten Spirituosenanbieter zusammengeführt und die Kräfte im globalen Premiumsegment neu geordnet. Entsprechend aufmerksam wurde der mögliche Deal in der Branche verfolgt.
Nach dem Abbruch setzen beide Unternehmen auf ihre eigenständigen Strategien. Pernod Ricard betont die Stärke seines Operating Models und sieht sich gut aufgestellt, um langfristigen Wert zu schaffen.
Brown-Forman wird darüber hinaus konkreter und rückt die eigene Marken- und Wachstumsagenda in den Mittelpunkt. Der US-Konzern will vor allem durch den Ausbau seiner internationalen Präsenz, die Weiterentwicklung konsumentennaher Marken und Effizienzsteigerungen wachsen. Damit setzt das Unternehmen bewusst auf organisches Wachstum statt auf Skalierung durch Akquisitionen.
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