Getränkemarke
Wassersprudlermarke Sodastream baut das Ökosystem aus
Der Wasersprudlerhersteller Sodastream baut das Geschäftsmodell über die klassische Wassersprudlerkategorie hinaus aus. Mit der Einführung des Geräts 'Ultimate Multi-Drink' erweitert die PepsiCo-Tochter ihr bestehendes System um die Möglichkeit, neben Wasser auch verschiedene Mischgetränke automatisiert zuzubereiten. Der Marktstart erfolgt Mitte Juli 2026 im eigenen Onlineshop, ab August soll das Gerät auch im Handel erhältlich sein.
Ausbau des bestehenden Ökosystems
Mit dem neuen System verfolgt Sodastream die Strategie, sich stärker als ganzheitliche Getränkemarke zu positionieren. Das Gerät kombiniert Kohlensäure mit den bereits eingeführten Getränkekonzentraten des Unternehmens. Verbraucher können dabei unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Sprudelstärken individuell einstellen.
Zum Sortiment zählen unter anderem Softdrinks, Energygetränke sowie Geschmacksvarianten aus dem PepsiCo-Portfolio wie Pepsi Zero Zucker und Schwip Schwap. Nach Angaben des Unternehmens sind mehr als 1.000 Kombinationen möglich. Daneben kann das Gerät weiterhin für die Zubereitung von Sprudelwasser genutzt werden.
Mit der Erweiterung des Angebots will Sodastream zusätzliche Konsumentengruppen und neue Nutzungsmomente erschließen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf Synergien innerhalb seines bestehenden Ökosystems aus Geräten, Getränkekonzentraten, CO₂-Zylindern und Zubehör.
Kampagne begleitet den Marktstart
Begleitet wird die Einführung durch eine Marketingkampagne, die auf der im Frühjahr gestarteten Positionierung 'Drink better' aufbaut. Geplant sind Aktivitäten entlang des gesamten Funnels, darunter Maßnahmen in den Bereichen Digital, Social Media, Onlinevideo, Influencer-Marketing, PR sowie Handels- und POS-Kommunikation.
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