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EU: Mehr als die Hälfte der Verbraucher kauft umweltbewusst ein

Die Verbraucher in der EU denken beim Einkaufen zunehmend über die Umweltauswirkungen ihrer Einkäufe nach. Das zeigt die jährliche Ausgabe des Barometers für Verbrauchermärkte der Europäischen Kommission. Bei den umweltbewussteren Verbrauchern in der EU handelt es sich um die südeuropäischen (59 Prozent) und die osteuropäischen Länder (57 Prozent). Eine deutliche Mehrheit der Einzelhändler (71 Prozent) ist der Ansicht, dass Umweltangaben für Produkte oder Dienstleistungen in ihrem Sektor zuverlässig sind.

Dänen kaufen am meisten im Internet ein

2018 kaufte rund 60 Prozent der Verbraucher im Internet ein, wobei es große Unterschiede je nach Land gibt. So shoppten in Dänemark 84 Prozent der Bevölkerung im Netz, in Rumänien und Bulgarien waren es nur rund 20 Prozent. Das Vertrauen der Verbraucher in den grenzüberschreitenden Einkauf in anderen EU-Ländern (48 Prozent) ist jedoch deutlich niedriger als beim Online-Einkauf im Inland (72 Prozent).

Lücke des Verbraucherschutzniveaus zwischen den EU-Regionen verringert sich

Weitere Ergebnisse: Die Verbraucherbedingungen verschlechtern sich in Westeuropa, verbessern sich aber weiterhin in anderen Teilen der EU, wobei die südlichen und die östlichen EU-Länder den Abstand zum EU-Durchschnitt verringern . Der Unterschied zwischen dem Land mit der höchsten Punktzahl (Schweden mit 71 Prozent) und dem mit der niedrigsten Punktzahl (Kroatien mit 53 Prozent) ist jedoch nach wie vor beträchtlich.

Mehr als 70 Prozent der Verbraucher vertrauen bei den Einzelhändlern in der EU darauf, dass sie ihre Verbraucherrechte achten.



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(vg) 29.11.2019