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Krankenkassen-Sponsoring: Gesundheit und Sport sind Schwerpunkte


Ein Großteil der Sponsoringaktivitäten entfällt auf Gesundheitsprojekte wie Gesundheitspartnerschaften, Präventionsprojekte und Selbsthilfegruppen (Grafik: Research Tools)

Der thematische Fokus der Sponsoringaktivitäten von Krankenkassen liegt bei zehn von Research Tools analysierten Anbietern klar auf dem Bereich Gesundheit. Ein zweiter wichtiger Bereich ist das Sportsponsoring, worauf rund 200 Projekte entfallen. Lediglich jedes siebte Projekt entfällt auf die Themengruppen Bildung, Kultur oder Umwelt. Die Studie 'Sponsoring Krankenkassen 2019' analysiert 690 Sponsoringprojekte der zehn Krankenkassen AOK Plus, Barmer, DAK-Gesundheit, HEK, HKK, IKK Südwest, KKH, Knappschaft, LKK, TK. 

Konkret fällt ein Großteil der Sponsoringaktivitäten auf Gesundheitsprojekte wie beispielsweise Gesundheitspartnerschaften, Präventionsprojekte, Selbsthilfegruppen. Darunter fallen beispielsweise ein Plakatwettbewerb gegen Komasaufen ebenso wie die bundesweite Aktion 'Deutschland bewegt sich' und das 'Gesunde Städte-Netzwerk'. Im Sport entfällt über die Hälfte der Projekte auf Mannschaftssportarten. Letztendlich dienen zahlreiche Sportprojekte wie z.B. Firmenläufe oder Sportturniere ebenfalls der Gesundheit der Bevölkerung und sind damit in unmittelbarem Eigeninteresse der Krankenkassen. 63 Prozent der analysierten Projekte sind regional ausgerichtet, ein gutes Drittel findet auf nationaler Ebene statt. Internationale Projekte gibt es nur wenige. 

Gemessen an ihren Marktanteilen verzeichnen AOK Plus und IKK Südwest eine klar überdurchschnittliche Anzahl an Sponsoringprojekten. Unter den Krankenkassen variieren die Anteile an den fünf Themenschwerpunkte deutlich. So unterstützt die AOK Plus überproportional viele Sportprojekte, TK und Barmer engagieren sich stärker beim Thema Bildung. Insgesamt zeigen die Krankenkassen in der Periodizität eine längerfristige Ausrichtung. Knapp 90 Prozent der Projekte werden jährlich oder mehrmals gefördert, bei 58 Prozent ist das Engagement gar permanent. Nur etwa jedes zehnte Projekt erfährt einmalige Unterstützung.





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(tor) 02.08.2019