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Berufliche Vorsätze 2024

HR-Themen wichtig für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

Quelle: Sven Baehren/Fotolia

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Die meisten Deutschen gehen mit einem positiven Gefühl in ihr berufliches Jahr 2024. Das ist ein Ergebnis des Trendence-HR-Monitors, für den das HR-Marktforschungsunternehmen aus Berlin 9.812 Menschen befragte. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 6. bis zum 14. November 2023 durchgeführt. Demnach geben 42,9 Prozent an, zuversichtlich in das nächste Jahr zu starten. Gerade einmal 5,3 Prozent schauen in dieser Hinsicht pessimistisch nach vorne.

Mit dieser optimistischen Grundhaltung fassen die Menschen gute Vorsätze für das kommende Jahr und die sind in vielen Fällen beruflicher Natur. Insgesamt nehmen sich 18,8 Prozent aller Befragten Jobpläne für 2024 vor – nur der Vorsatz, sich mehr um Familie und Freunde zu kümmern, wurde noch häufiger genannt (23,9%). Bei Schüler:innen und Studierenden stehen berufliche Vorsätze sogar auf Platz 1 der Gute-Vorsätze-Charts. Mehr als ein Drittel (33,4%) der Uni- und Hochschulabsolvent:innen sowie 29,5 Prozent der Schüler:innen haben Job-Pläne für das vor ihnen liegende Jahr.

Gehaltssprung und persönliche Entwicklung stehen oben auf der Wunschliste

Wenn es darum geht, was genau auf der beruflichen Agenda für das Schaltjahr 2024 steht, haben Beschäftigte vor allem eine Gehaltserhöhung im Sinn. 24,2 Prozent möchten im neuen Jahr mehr verdienen. Gleich danach folgt die Zielsetzung, sich persönlich weiterzuentwickeln (16,2%). Einen konkreten Jobwechsel streben indes 12,8 Prozent der befragten Arbeitnehmer:innen an. Weitere 5,3 Prozent geben allerdings darüber hinaus an, 2024 eine ergebnisoffene Jobsuche zu starten. Weniger hoch im Kurs steht im Vergleich das Vorhaben, sich mehr Freizeit zu gönnen. Die viel beschworene Work-Life-Balance steht aktuell bei 6, 9 Prozent der Beschäftigten auf der persönlichen Agenda für das neue Jahr.

Personalthemen sind aus Sicht der Beschäftigten die wichtigen Zukunftsthemen

Als besondere Herausforderung für ihren aktuellen Arbeitgeber sehen indes die meisten Arbeitnehmer:innen Personalthemen ganz oben auf der unternehmerischen To-Do-Liste. So sind 30,3 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Fachkräftemangel das größte Problem für ihren Arbeitgeber im Jahr 2024 darstellen wird. Gleich danach folgt die Mitarbeiterbindung (24,2%). Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter:innen nannte fast jeder Fünfte (19,8%) als besondere Aufgabe. Nur der Umgang mit der allgemeinen Inflation (20,4%) kam als Thema außerhalb des Personalwesens unter die Top-5-Herausforderungen für das kommende Jahr.

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vg 02.01.2024