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Zahl der Markenverletzungen geht weiter nach oben

Markenverletzungen nehmen von Jahr für Jahr zu. So sind bei 85 Prozent der Marken im vergangenen Jahr Markenverletzungen aufgetreten. 2018 war dies noch bei 81 Prozent der Fall, 2017 bei 74 Prozent. Dies zeigt eine Untersuchung von CompuMark, einem Anbieter für Markenforschung und -schutz. Die häufigsten Folgen von Markenverletzungen sind demnach Kundenverwirrung (45 %), Umsatzeinbußen (38 %) sowie eine Beschädigung des Markenrufs (37 %). Drei Viertel der Markenverletzungen führten auch zu Rechtsstreitigkeiten, bei denen 40 Prozent der Unternehmen zwischen 50.000 und 249.999 US-Dollar für gerichtliche Schritte ausgegeben haben. Außerdem mussten 46 Prozent der Befragten als Ergebnis von Verletzungen umfirmieren.

Unternehmensname und Web-Domains am häufigsten betroffen

Die Untersuchung zeigt auch, dass Markenverletzungen häufig mehr als Unternehmensnamen betreffen und viele unterschiedliche Verletzungstypen einschließen:

• Unternehmensname (44 %)
• Web-Domains (44 %)
• Soziale Netzwerke (38 %)
• Online-Marktplätze (38 %)
• Werbekampagnen (34 %)

Über die Analyse

Die Untersuchung wurde von CompuMark, einem Unternehmen von Clarivate Analytics, in Auftrag gegeben. Sie wurde von Vitreous World mit der Befragung von 351 Markenexperten firmeninterner und externer Rechtsabteilungen in den USA, im UK sowie in Deutschland, Frankreich und Italien durchgeführt.



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(vg) 14.01.2020