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Ideenreichtum

Chinas Innovationskraft wächst, aber Patente sind immer weniger innovativ

Quelle: Sewcream/Adobe Stock

China hat die USA als führende Patentnation überholt, doch die Innovationsqualität steht auf dem Prüfstand. Laut einer Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der University of Toronto, der Central University of Finance and Economics sowie der Goethe-Universität Frankfurt steigt zwar die Zahl der Patentanmeldungen stetig, gleichzeitig sinkt jedoch der durchschnittliche Innovationsbeitrag. Vor allem die Wachstumsrate qualitativ hochwertiger Spitzenpatente verlangsamt sich.

Bemerkenswert ist der Wandel der Quellen: Einheimische Erfindungen – insbesondere aus Privatunternehmen und Universitäten – prägen zunehmend die chinesische Innovationslandschaft, während der Einfluss ausländischen Wissens stark zurückgeht. In China stammen inzwischen nur noch rund zehn Prozent der Patentanmeldungen aus dem Ausland, in den USA liegt der Anteil bei etwa 50 Prozent.

Die Studie sieht darin ein klares Signal für Chinas strategischen Kurs hin zu technologischer Eigenständigkeit. Diese Entwicklung eröffnet Chancen für das Land, birgt aber zugleich Spannungen für die internationale Forschungskooperation und den geoökonomischen Wettbewerb.

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vg 21.08.2025

 

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