ARD, ZDF, MagentaTV
WM 2026: Reichweitenrekorde für TV, Streaming und Social Media
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat den übertragenden Medienhäusern in Deutschland hohe Reichweiten über alle Ausspielwege beschert. Sowohl ARD und ZDF als auch MagentaTV verzeichneten nach eigenen Angaben starke TV-Quoten, hohe Streaming-Nutzung und Milliardenkontakte auf den Social-Media-Plattformen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Live-Sport als Reichweitentreiber und Markenplattform.
Öffentlich-rechtliche Sender erreichen knapp 59 Millionen Menschen
ARD und ZDF übertrugen insgesamt 60 WM-Partien live im Fernsehen und in ihren Mediatheken. Nach Angaben der Sender kamen die Übertragungen auf 58,7 Millionen unterschiedliche Zuschauerinnen und Zuschauer – das entspricht 73,9 Prozent der potenziellen TV-Nutzung in Deutschland.
Spiele mit Anstoß vor Mitternacht erreichten durchschnittlich 8,7 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 43,9 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 57,6 Prozent. Über alle 60 übertragenen Begegnungen hinweg wurden im Schnitt 5,9 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 42,3 Prozent erzielt.
Zu den meistgesehenen Begegnungen gehörten die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Das Gruppenspiel gegen Curaçao verfolgten durchschnittlich 24 Millionen Menschen, die Partie gegen Ecuador erreichte 19,1 Millionen Zuschauer. Das Finale zwischen Spanien und Argentinien, das das ZDF übertrug, war mit 17,4 Millionen Zuschauern die erfolgreichste Begegnung ohne deutsche Beteiligung.
Streaming und Mediatheken legen weiter zu
Auch die digitalen Angebote profitierten von der Weltmeisterschaft. Die Livestreams von ARD und ZDF wurden insgesamt 122 Millionen Mal abgerufen. Alle WM-Inhalte in der ARD Mediathek und auf sportschau.de erzielten rund 115 Millionen Videoabrufe.
Das ZDF verzeichnete während des Turniers 337 Millionen Visits auf seinem Streaming-Portal sowie 174 Millionen Besuche auf den Nachrichten- und Sportangeboten. Der Livestream des Endspiels entwickelte sich nach Angaben des Senders zum erfolgreichsten Eventstream in der Geschichte des ZDF-Streaming-Portals – mit 11,3 Millionen Views und einem Sehvolumen von 438 Millionen Minuten.
Social Media wird zum zentralen Reichweitentreiber
Auch auf den sozialen Plattformen erreichte die WM ein Millionenpublikum. Die Social-Media-Angebote der Sportschau kamen auf rund 1,9 Milliarden Aufrufe bei Instagram, TikTok und YouTube.
Das ZDF meldet neue Bestwerte insbesondere auf YouTube. Die WM-Inhalte des Kanals "sportstudio fußball" erzielten bis Mitte Juli knapp 139 Millionen Views. Hinzu kamen rund 213 Millionen Aufrufe der veröffentlichten Instagram-Reels sowie 148 Millionen Views auf TikTok.
MagentaTV setzt auf exklusive Spiele und digitale Reichweite
Auch MagentaTV bewertet seine Berichterstattung als erfolgreich. Nach Angaben der Deutschen Telekom erreichte die Plattform mit der Fußball-WM mehr Menschen als bei jedem anderen Sportereignis zuvor. Die 44 exklusiv übertragenen Spiele entwickelten sich laut Unternehmen zu den reichweitenstärksten Inhalten des Turniers.
Die höchste Nettoreichweite erzielte das Viertelfinale England gegen Norwegen mit acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern, gefolgt vom Achtelfinale Brasilien gegen Norwegen mit 6,9 Millionen sowie dem Gruppenspiel Frankreich gegen Senegal mit 6,5 Millionen. Grundlage der Auswertung ist die Zahl der Personen, die mindestens eine Minute der Übertragung verfolgten.
Auch digital meldet die Telekom hohe Nutzungswerte: Inhalte rund um die WM erzielten nach Unternehmensangaben mehr als zwei Milliarden Impressionen, über 900 Millionen Videoaufrufe und rund 30 Millionen Interaktionen auf den Social-Media-Kanälen. Während eines Deutschland-Spiels registrierte MagentaTV mit 14.700 Gigabit pro Sekunde zudem den bislang höchsten Datenverkehr in der Geschichte der Plattform.
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