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Shopping muss inspirativ und spirituell werden


Es ist gut fünf Jahre her, dass Oliver Samwer, Chef der Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet, auf dem Pariser Konsumgüterforum sagte: "Geschäfte sind Mittelalter. Sie wurden nur gebaut, weil es kein Internet gab." Die vielen Händler im Publikum bekamen noch einen heftigen Nachtritt: "Sie sind zu alt, um das zu verstehen." Fünf Jahre später können wir feststellen, dass immer noch neue Geschäfte eröffnet werden. Unter anderem vom Online-Versandhaus Zalando, das zum Rocket-Internet-Imperium gehört. Zu den fünf bestehenden Stores in Deutschland sollen bis 2020 sechs weitere Standorte hinzukommen.

Handel wird phygital

Egal, in welche Branche man blickt: Läden verschwinden – Geschäfte, die nicht mehr in die Zeit passen, sich nicht auf veränderte Kundenbedürfnisse angepasst haben. Genauso werden aber viele neue Shops eröffnet. Zuletzt erst hat Drogerieriese Rossmann angekündigt, mit 110 neuen Märkte in Deutschland zu expandieren. Die französische Kosmetikkette Sephora hat mittlerweile den ersten deutschen Flagshipstore eröffnet und will mit weiteren Filialen in den nächsten ein bis zwei Jahren an rund 25 Standorten hierzulande präsent sein.

Die reale und die digitale Welt verschmelzen immer mehr. Wer die unterschiedlichen Kanäle geschickt miteinander verwebt, wächst in beiden Welten. Jeder Laden wird in Zukunft zum Online-Shop. Wenn ein Kleidungsstück oder ein Parfüm gerade nicht verfügbar sind, macht es doch keinen Sinn, die Kundin auf nächste Woche zu vertrösten. Es wird zur Selbstverständlichkeit, das Produkt im Geschäft per Klick zu bestellen und binnen Stunden nach Hause liefern zu lassen. Ebenso lässt sich der Laden als Lager nutzen, um Online-Bestellungen zusammenzustellen. Viele Kunden nutzen mittlerweile die Möglichkeit, ihre Online-Käufe in einem Laden abzuholen. Beim Modehändler Zara macht dies ein Drittel der Online-Käufer, zwei Drittel geben Retouren im Laden wieder zurück. Pablo Isla, CEO des Textilunternehmens Inditex, zu dem die Marke Zara gehört, sagte im Interview: "Der Laden hilft Online, und Online hilft dem Laden."

Beispiele dafür, wie die Zukunft des Handels aussehen kann, warum Shopping dabei inspirativ und spirituell sein muss, um die Konsumenten zu begeistern und wieso ein persönlicher, ehrlicher und achtsamer Umgang mit den Kunden deshalb für Marken immer wichtiger wird, lesen markenartikel-Abonnenten im vollständigen Gastbeitrag von Andreas Steinle, Geschäftsführer der Zukunftsinstitut  Workshop GmbH, in Ausgabe 7/2019. Zur Bestellung geht es hier. Mehr zum Inhalt finden Sie hier.




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(vg) 05.07.2019