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35 Prozent berücksichtigt bei der Berufswahl den Aspekt der Nachhaltigkeit

Klimaschutz wird auch bei der Berufswahl immer wichtiger: 35 Prozent der Bundesbürger berücksichtigen den Aspekt der Nachhaltigkeit bei ihrer Berufswahl beziehungsweise werden ihn zukünftig berücksichtigen.  Rund 16 Prozent würden ihren Beruf "definitiv" kündigen, sollte ihr Arbeitgeber klimaschädlich agieren. Das ergibt eine Erhebung der Vergleichsplattform Gehalt.de. Dafür wurden 418 Arbeitnehmer zu diesem Thema befragt. 58 Prozent aller Teilnehmer würden demnach "vielleicht" ihren Arbeitgeber wechseln, sollte er in einem hohen Ausmaß klimaschädlich agieren.

45 Prozent der Unternehmen leisten bereits einen Beitrag für mehr Umweltschutz

Rund 23 Prozent der Befragten sind derzeit in einem Beruf tätig, in dem sie etwas für die Umwelt leisten. Außerdem geben rund 45 Prozent an, dass ihr Arbeitgeber einen Beitrag zum Klima- oder Umweltschutz leistet. Für 73 Prozent ist das jedoch kein ausschlaggebendes Kriterium für die Berufswahl.

48 Prozent lehnen ein niedrigeres Gehalt für mehr Nachhaltigkeit ab

Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) kann sich nicht vorstellen, einen umweltfreundlicheren Beruf für ein niedrigeres Gehalt anzunehmen. 21 Prozent wären hingegen dazu bereit. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) würde sechs bis zehn Prozent weniger Gehalt akzeptieren. 19 Prozent würden ein bis fünf Prozent und lediglich zwei Prozent der Teilnehmer Einbußen von mehr als 30 Prozent hinnehmen. Die Bereitschaft, ein niedrigeres Gehalt zu billigen, ist unter Frauen höher: 33 Prozent sind hier offen – unter den Männern sind es 16 Prozent.



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(vg) 01.10.2019